Durch die Zeit

Tag: nackt

Von jenem und diesem

Nix wirklich gemacht heute. Aber das war auch gut so. Ich brauchte einfach Zeit mit mir. Viel in alten Photos rumgemacht und ein paar handvoll bearbeitet, etwas gelesen, ein paar Seiten Korrektur gelesen, viel Serie geschaut, wenig gegessen, etwas mehr getrunken.

Morgen dann aber noch Korrekturen, ne Präsentation und auf alle Fälle noch das Thera-Tagebuch. Mit den Themen, die ich aus der letzten Stunde mitgenommen habe, bin ich noch keinen Zentimeter weiter.

Anscheinend sinkt die Körpertemperatur an sich gegen die Mittagszeit bzw. am frühen Nachmittag. Denn während ich die ersten Stunden am Tage problemlos nur mit einem T-Shirt auskomme, ist es mir dann ab dem frühen Nachmittag zu kalt dafür. Erst abends wieder reicht ein Teil.

WMDEDGT 5/19

Jeden Monat fragt Fr. Brüllen, was man denn so heute gemacht hat. Na dann.

1:40 – Dann gehe ich doch auch mal ins Bett.
9:45 – Was? Jetzt schon aufstehen?
10:00 – Leicht verkatert und halbnackt stehe ich in der Küche und bin überrascht, dass mein Mann und E. schon munter am schwätzen sind. Kommt für mich nicht in Frage.
10:22 – Ich bin aber in der Lage Toast zu machen und Eier zu kochen.
10:55 – Der Abwasch steht an, siehe hier. Ich frage mich kurz, ob mein nackter Arsch eigentlich eine Zumutung für E. darstellt. Entschließe mich dann aber dagegen, denn a) kennt er ihn schon seit Jahre und b) ist er nach wie vor Manns genug, was zu sagen, sollte es ihn stören.
12:05 – E. und ich haben spontan entschieden, einen größeren Spaziergang zu machen und fahren dafür mit seinem Auto 8,9 Kilometer zum Ausgangspunkt.
12:25 – Ich laufe die Strecke nun zum 3. Mal, finde sie aber nach wie vor arg reizvoll. Wundere mich, dass sie mir das letzte mal so schwer gefallen ist, aber am Ende merke ich doch die Kilometer in den Beinen. Aber war einfach ein schöner Weg zusammen mit E.
16:30 – Wir schlagen in einem Schnellrestaurant auf, der Hunger ist zu groß nach 15, 16 oder 17 Kilometern. Das Handy hat schlapp gemacht, daher keine genauen Kilometerangaben.
16:35 – Wir wundern uns über den neumodischen Bestellvorgang – Rationalisierung ist scheinbar alles. Kapitalismus pur in bunte Farben – und alle machen mit.
17:00 – Zu Hause steht ein Sofa. Gut ist das.
17:45 – E. macht sich wieder ab.
17:47 – So ein Sofa ist einfach schön und gut. Ich gucke, wie jeden Sonntag, das volle Programm im ersten ab „Bericht aus Berlin“.
19:15 – Mein Mann hat heldenhaft alleine gekocht: Paniertes Schnitzel, Spargel, Kartoffeln und die weltbeste Sauce Hollondaise.
19:45 – Der wöchentliche Mutternanruf.
20:15 – Tatort.
20:22 – Irgendwie interessiert mich nicht der Tatort. Also blogge ich und suche im Netz nach allen Dingen, die ich eh nicht brauche. Zuvor aber doch wieder die Hosen aus, ist mir jetzt dann doch warum genung (und da flimmert der Tatortkommisar über die Scheibe – nackt am heimischen Schreibtisch).
21:12 – Aber über ZVAB bestelle ich zwei Bücher zu Hermann Broch, den wir ja als nächstes (um genau zu sein: „Tod des Vergils“) im Lesekreis lesen. Gesamtkostenpunkt nebst Porto: 9,80 Euro. Seinen Briefwechsel mit seinem väterlichen Freund über seine vielfachen Liebesbeziehungen (der Titel des Bandes lautet „Frauengeschichten“) lege ich mal auf meine Wunschliste.
21:45 – Ich grabe meine Magisterarbeit aus. Die ist jetzt 25 Jahre alt und beschäftigt sich mit dem Symbolbegriff bei Hermann Broch. Ich lese in das zweite, sehr theoretische Kapitel rein – und verstehe eher wenig. Aber im Hinterkopf dämmert was. Ich muss zugeben, die Schreibe ist echt nicht schlecht.
22:02 – Und wenn ich schon am Geld ausgeben bin, ersetze ich mein über viele Jahre geliebte Satin-Boxershorts, die jetzt nur noch aus Fetzen besteht, durch eine neue und haue nochmals 3,99 Euro raus. Jetzt aber Schluss!
22:12 – Ich rechne nach, wann ich theoretisch zur Arbeit muss und bin erstaunt, dass ich eigentlich erst um 13 Uhr da aufschlagen müsste, weil es morgen länger geht, da ich um 18 Uhr 120 km entfernt eine Präsentation (von 20 Minuten) halten darf / muss / soll / kann.
22:14 – Also noch ein Glas Wein auf S., die heute Geburtstag hat, denn ich werde morgen statt um 6 eineinhalb Stunden später aufstehen.

Alles für die Kunst!

So, jetzt gehen wir mal gucken, wie wir nackt im Theater so wirken.

Ich kauf‘ mir einen Muff!

Auf speziellen Wunsch ein kurzer Bericht zu gestern.

War natürlich alles halb so spektakulär, wie es sich anhört, denn so richtig ganz nackt durfte man ja mal wieder nicht sein. Hatte man den Eingang überwunden – da saß einer (!) für 250 Nudisten, um den Namen vom Ausweis abzusprechen – sollte man sich in den Toiletten umziehen. So was versteh ich ja echt nicht. Da soll man blank ziehen, aber umziehen hinter verschlossenen Türen? Nicht mit mir – aber es ging ja nur darum sich bis auf die gewünschte fleischfarbenen Unterhose und ein T-Shirt seiner Wahl auszuziehen.

Einschub: „fleischfarben“ definierte sich in einem Farbenspektrum, der bei schwarz begann, über rot zu blau ins grüne ging. Nun ja.

Das Theater war zwar gut geheizt – wir Kunst-Nudisten wissen jetzt, dass das Theater Fußbodenheizung hat – dennoch bei der Warterei ein Bademantel von Nöten. Insgesamt schon ein lustiges Bild, wenn man bedenkt, dass hier sonst nur ganz schon aufgeputzt rumgestanden wird. Schön, das echt alle Altersgruppen vorhanden waren und das wirklich ein verschieden-fleischfarbiges Bild später abgab. (Über den Geschmack so mancher Bademäntel lässt sich dagegen streiten, vorallem die, die Augenkrebs verursachen.)

Irgendwann in den Saal. Dort erfuhren die Nudisten, dass sie nicht nur für Film- sondern auch für Tonaufnahmen gebraucht würden. Also wurden verschiedene kleine Sequenzen geübt – siehe Titel – und x-mal aufgenommen. Aber das passierte alles eher auf die spaßige Art. Die eigentliche Nacktaktion beschränkte sich, wie vermutet, gerade mal darauf, dass auf Kommando erst die Bademäntel und dann die T-Shrits ausgezogen wurden – was mehrfach wiederholt wurde, um sicher zu gehen. Der Effekt ist übrigens erstaunlich klasse, ein Publikum sieht so viel homogener aus. Das konnten wir nämlich sehen, da auf die Bühe ein übergroßer Spiegel aufgestellt war, in dem sich das Publikm spiegelte. Später bei der Aufführung sollen dann die Aufnahmen auf / in den Spiegel projiziert werden, so dass sich das eigentliche Publikum vermeintlich nackt sieht. Ich kann mir diesen Effekt enorm gut vorstellen.

Und das war’s dann auch schon

Spannend dürfte es auf dem Permierenabend werden, zu dessen Feier wir als Dankeschön alle eingeladen sind. Denn der Regisseur versprach, ab 23 Uhr düften dann wieder die Hüllen fallen – und ich kann mir gut vorstellen, dass das einige von den Nudisten von gestern dann auch beim Wort nehmen werden. Wenn ich es schaffe, schaue ich auf alle Fälle vorbei … und da ich am nächten Tag Geburstag habe, warum sollte man nicht im Übereifer …

Alles für die Kunst!

Einige Jahre lang stand ich durchaus gerne als Akt’modell‘ auch vor der Kamera. Da ich mit verschiedenen Fotografen gearbeitet habe, gab es reichlich Abwechslung, was die Location betrafen. Nicht immer war das temperaturmäßig dann für einen Nackten angemessen, aber wie J. da immer sagte: Alles für die Kunst!

Irgendwann ist es auch relativ normal für einen, nackt in Trümmerhäuse rumzukraxeln, während der Fotograf friedlich in seiner Ecke sitzen bleibt und nur noch Anweisungen gibt.

Nicht immer sind wir ungestört geblieben – denn so Ruinen und Abrisshäuser ziehen verschiedene Klientel an – aber das hatte nie irgendwelche Folgen, außer das die Betrachter mit teils großem Interesse verfolgten, wie so ein Shooting einigermaßen professionell abläuft. Mir war’s egal, ob da noch in zweiter / eine zweite schauen konnte, wie ich so ohne aussehe.

J. war schon immer der Mutigste unter den Fotografen, was streng genommen heißt, er war immer der, mit den für das ‚Modell‘ mutigsten Situationen. Dafür hat sich die Bezeichnung „Blitzakt“ bei uns eingespielt, heißt, man bespricht die genaue Position, Haltung, Blick und was sonst noch wichtig ist, springt aus den Klamotten … klick, klick, klick … und wieder rein die Klamotten. Denn Blitzakte haben wir immer dann gemacht, wenn im öffentlichen Raum, auf Aussichtsplattformen beispielsweise, doch ein paar Menschen mehr unterwegs waren.

Heute abend lasse ich dann auch mal wieder die Klamotten fallen, zusammen mit wohl 200 anderen – denn es gilt für einen Dreh das hießige Theater mit nackten Menschen zu füllen. Das wird ästhetisch jetzt nicht so der Genuß werden im Gegensatz zudem, was die sonst auf die Bühne bringen, aber, s.o., was macht man nicht alles für die Kunst.

# 530

Wenn mir nix einfällt, dann halt mal wieder ein Foto.

Den Fotografen findet man HIER.

Splitter

Mir einfach einen Tag Urlaub genommen. Nichts tun ist anstrengend. Meinte auch der Psychodoc und hatte noch ne interessante These dazu. Also in die Sauna. Es ist noch Geld auf der geschenkten Wertkarte von vor drei, vier Jahren. Überraschenderweise wenig los. Überraschenderweise auch noch Sonne. Wer liegt schon Anfang November nackt in der Sonne? (OK, das ging nur die ersten 15 Minuten nach dem Saunagang, dann wurde es doch etwas kühl.)

Als ich aus der Dusche komme und mich anziehen will, treffe ich einen ehemaligen Ausbilder, der keinen Hehl daraus macht, meinen Körper einer eingehenden und kritischen Betrachtung zu unterziehen. Immerhin lässt er sich zu einem „Schön braun“ hinreißen.

Mittagsschlaf, der den Begriff Schlaf berechtigt.

Später noch ein Buch, was ich bestellt hatte, nicht kaufen müssen, weil ich anderweitig an die entsprechende Literatur gekommen bin. Die Buchhändlerin bedankt sich sogar dafür. Es scheint wohl öfters vorzukommen, dass sie was bestellen, was dann gar nicht abgeholt wird.

Morgen Kontrastprogramm vom Feinsten: Abteiltungssitzung – also fröhliches Reigen der selbstherrlichen bzw. selbstüberschätzenden Selbstdarstellung. Ich will mir ein Gedicht ausdrucken und schauen, ob ich es derweil auswendig lernen kann.

Respekt

Ich hab‘ ja nen echt toleranten Mann. Muss ich schon sagen. Ist mir so heute durch den Kopf gegangen. Seit Wochen renne ich in der Wohnung maximal mit nem T-Shirt rum. Sicher bin ich mir echt nicht, dass ich das ohne jeden Kommentar hätte über  mich ergehen lassen, wenn die Rollen getauscht wären. Er hat das an, was die meisten Männer im Hochsommer zu Hause eben so an haben, kurze Hose, T-Shirt.

WMDEDGT 8/18

Wie schon vorletzten Monat (im letzten war ich in Urlaub, mit ohne Internet), mache ich wieder mit bei der Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

7:35 – Es ist Sonntag! Warum sollte der Wecker auch nicht mal früh klingeln?
7:37 – Ich arbeite mich aus dem Wasserbett und bin erstaunt: Musklen fühlen sich alle soweit OK an.
7:45 – In der Küche E., der Kaffee kocht, ich nehme auch einen.
7:55 – E.’s Neffe F. ist nun auch aufgetaucht, bringt mir eine Badehose mit.
8:10 – Wir sind bei bewölktem (!) Wetter im Schwimmbad. Laut Anzeige ist dass Wasser vier Grad wärmer als die Luft. Ich ziehe mich trotzdem um.
8:15 – Das Wasser ist nicht ganz so kalt wie befürchtet, das Mittelmeer war aber bedeutend wärmer.
8:40 – Im Schwimmbad gibt es Panecake und Kaffee
9:15 – Wieder bei E.’s Familie, noch nen Kaffee, dann schwinge ich mich aufs Rad.
10:24 – Die Bahn kommt pünktlich.
11:05 – Wieder zu Hause mit brüllendem Hunger. Schwimmen ist das eine, ne Steinmauer am Vortag bauen das andere.
12:10 – Mir fallen fast die Augen zu, also gibt es einen Mittagsschlaf.
14:00 – Die Muskeln meinen mich nun sehr deutlich erinnen zu müssen, dass ich gestern mit E. und T. malocht habe wie Idioten (Steinmauer und so). Die Bewegungsabläufe sind siebzigjährigmäßig.
14:15 – Tee und (Fach-)Lektüre auf dem Balkon. Ertappe mich kurz bei der Überlegung, mir zumindest ne Hose anzuziehen. Aber ich schwächel doch nicht als Vollzeitnudist bei 23 Grad!
15:35 – Weitere Arbeit am Rechner. Mein Mann hat für seine Schulung Fotos gemacht, die müssen erst ausgesucht, in Reihenfolge und beschriftet werden. Die Berarbeitungen frühestens am Dienstag oder so, mir fehlen noch zwei Idee für die Moderation am Dienstag.
17:45 – Kochen: Lammcury mit Blumenkohlsalat.
18:30 – Seehofer gucken im Ersten. Große, leere Worte, ein schlaffer Luftballon. Grauenhaft, dass sojemand macht hat und meint Trump machen zu müssen, in dem er Sachen behauptet, die nicht stimmen.
18:45 – Wir essen trotzdem! Dazu Lindenstraße, Nachrichten, Weltspiegel.
19:45 – Anruf bei Muttern. Wie schon seit 5 Wochen: Total unklar ob OP möglich oder nicht, geschweige denn wann. Dennoch scheint sie etwas entspannter zu sein als in letzter Zeit.
20:15- Wie (fast) immer: Tatort. Nachdem wir letzte Woche zum ersten Mal „Im Schmerz geboren“ gesehen haben. war die Erwartung sehr gering, dass der heute auch was zu bieten hätte. Hat er aber, wenn auch ’nur‘ formal. Eine Kamerfahrt über 90 Minuten – das ist mal was.
21:45 – etwas Fernsehen, etwas Internet, etwas Plaudern, etwas Käse, etwas Handcreme suchen, etwas … und etwas bettfertig machen. Morgen klingelt der Wecker schon um 5:45, denn meine Musklen melden jetzt schon lautstark an, dass das Mit-dem-aus-dem-Bett-steigen ’ne längere Geschichte werden könnte.

Nackt und doch WP-konform

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Also: Man darf bei WordPress komplette nackte Tatsachen veröffentlichen solange sie nicht eindeutig pornographisch sind – Ständer ist also nicht (lag aber auch nicht in meiner Absicht). Aber Ganzkörpernacktheit geht nur dann, wenn ich meinen Blog irgendwie als ‚erwachsen‘ kennzeichne, was aber – ich bin des Englischen nicht wirklich so mächtig – einige Folgen nach sich ziehen würde. Beispielsweise, dass man in keinen Rankings auftaucht (wäre mir aber eh egal) aber auch, dass der Beitrag nicht verlinkt werden kann. Und irgendwie meine ich auch etwas davon gelesen zu haben, dass dann nicht alle Zugriff haben können – und das wäre eine Einschränkung. Also laviere ich mich einfach etwas drumrum.

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