Durch die Zeit

Tag: P.

Führende Null

nacht | Alle Versuche, den Dauertraum in eine postive Richtung zu lenken, misslingen.

vormittag & nachmittag | Da es nix zu tun gibt, erarbeite ich eine idiotensichere Excelmaske für Auszahlungsanweisungen – was gar nicht so einfach ist und richtig Spaß macht. Wusstet ihr schon, dass es keine Funktion gibt, die eine Ziffernfolge in einer Zelle auf verschiedene Zellen aufteilen kann, wenn die Ziffernfolge mit 0 beginnt?

abend | Kochen erstmal, also das, was noch getan werden muss, der Mann war über Tag schon fleißig: Lachstatar – Tafelspitz – Panna Cotta. Dann P. & S. zum Abendessen.

Gipfelwende?

Heute war so ein Tag, an dem ich mal gemerkt habe, wie anstrengend gerade diese Therapie ist und was mich das an Kraft kostet.

Gestern das letzte Mal als stellvertretender Meisterprüfungsvorsitzender aktiv gewesen – ich habe einfach die Konsequenz daraus gezogen, dass es mir a) kaum Spaß macht b) mehr Zeit kostet als Geld bringt und c) der derzeitige Vorsitzende eh niemanden neben sich haben kann – egal, wie oft er es auch beteuern mag. Wichtig hierbei für mich: Bis vor einem halben Jahr hätte ich trotzdem weiter gemacht, denn ich hatte ja zugesagt.

Danach noch bei P. zum Geburtstag und dort mir auch das Wort genommen, was a) niemand störte b) mir gut tat. Auch etwas, was ich gerade lerne.

Heute dann bis um kurz vor 9 geschlafen, fast gut sogar, und dann am Nachmittag nochmals zwei Stunden kommatös. Danach einen Anflug von Entspannung gehabt.

Ich hab‘ noch etwas Resturlaub …

Big Brother

Da ich gestern bei P. in B. war – seeehr langer, intensiver, emotionaler Abend – komme ich komplett übermüdet erst gut drei Stunden nach meinem üblichen Arbeitsbeginn im Job an. Ich muss eine Person rückrufen und bei dreien habe ich gleich eine Auskunft einzuholen – alle vier begrüßen mich mit: „Na, auch mal endlich da!“

Fledermaus

Gerade viel im Kopf, ws hier nicht her passt. Mittwoch fahre ich zu P. und werde versuchen zu erzählen. Ich habe selber keine Ahnung, was da mit / in mir passieren wird. Aber die Sonne hat geschienen und für Stunden kann ich den ganzen Mist auch immer wieder vergessen. Also, alles soweit gut, wenn auch phasenweise schwer.

Ruf

Morgen kommt quasi die einzige Kollegin, die ich bei meinen derzeitigen Arbeitgeber kennen und mögen gelernt habe, mit ihren Typen zum Abendessen. Das heißt: Am Montag steht der ein und die andere bei ihr auf der Matte, um zu hören, ob ich / wir denn wirklich so gut kochen, wie es die Runde gemacht hat. Also kredenzen wir nach kurzer interner Absprache:

Amuse Gueule: Bandnudel, Schrimps, Knoblauch, Bärlauch
Antipasti: Crostini, Radiccio, Gorogonzola
Primo: Ravioli mit Ricotta, gemahlenen Steinpilzen, ggf. Pinienkernen, Petersilie und Petersilienbutter
Secundo: Petto di Polo, gebackenes Gemüse, Sugo aus Tomaten, Oliven, Pepperoni
Dolce: Panna Cotta mit Frucht

Ist jetzt nicht gerade etwas, was uns Höchstleistung abverlangen würde, aber für sie und ihn – nach dem, was ich bei ihnen gegessen habe – schon ein paar Klassen besser. Und es soll Luft  nach oben geben.

Ich merke, da geht es auch darum, etwas zu beweisen, nicht den beiden gegenüber, sondern den „KollegInnen“, die am Montag bei ihr auf der Matte stehen werden und wissen wollen, ob wir denn wirklich so gut kochen, wie man „halt so hört“ – und die ich nie einladen werde.

Einfach schön (457-459)

Zwar nicht gut geschlafen, aber der Vormittag begann dennoch irgendwie schön. Und als ich dann noch die Sonne realisierte … . Dank S., die mir ihr Auto über die nächsten Tage geliehen hat, damit ich morgen die Prüfungsunterlagen transportieren kann, kurzerhand nach D. Mit den öffentlichen hätte das eine gute halbe Stunde gedauert, mal ganz davon abgesehen, dass ich erst noch hätte auf die Abfahrt warten müssen. So nur 16 Minuten. Ein Auto ist doch was schönes.

Dann von hinten eben hoch auf den D.

Die meiste Zeit wirklich alleine. Noch kaum ein Grün zu entdecken, aber die Sonne brach sich durch die Äste. Schade, dass niemand dabei war, denn das war schon besonders heute.

Es wird zwar bald mächtig steil und bis man oben ist, ist man auch gut aus der Puste, aber es lohnt sich einfach. Ich hab’s ja nicht so mit dem irrationalen, aber der Ort da oben ist schon irgendwie magisch.

Überraschend viele Familien mit Kindern dort. Aber ich vergesse immer, dass man auch mit dem Auto hochfahren kann. Hab‘ mir dann einen Kaffee und ein Stück Kuchen gegönnt (das war aber schleunigst schnell wieder aus meinem Körper) – saß in der Sonne und … es war einfach gut so.

Letztes Jahr in meinem Adventskalender hatte ich ja die Leser*innen für März oder Mai zu dieser Wanderung eingealden – gemeldet hat sich niemand, obwohl ich da oben ja jetzt zwei Leute kenne, die uns verköstigen könnten. Nun, dann muss halt P. jetzt mal drunter leiden, angedroht habe ich es ihm ja schon längst.

Wunder gibt es doch

Erster Dezember-Samstag. Die Innenstadt ist übervoll. Die Läden brechen vor EinkäuferInnen quasi zusammen (machen aber Kasse!) P. möchte in den Saturn, weil er für seiner Tante sich über etwas informieren will. Nach gut zehn Minuten stehen wir vor dem entsprechendem Regal und kapieren: We are oldschool – aber sowas von: denn wer hat heute noch einen MP 3-Player, geschweige, wer will denn noch sowas kaufen? Meine Idee, ein Handy als Player zu mißbrauchen wird von P. argwöhnisch beäugt, seine Tochter G. findet daran aber Gefallen. So stehen wir irgendwann ratlos vor einer Handy-Batterie mit der Preisspanne von 59 bis 999 Euro,. Und dann passierts: Wir werden angesprochen! Im Saturn! Von einem Saturn-Mitarbeiter!!! Freiwillig!!!!!

Ich falle also mal schnell vom Glauben ab und erwarte, dass wir jetzt nen Handyvertrag aufgeschwätzt bekommen. Doch der Mitarbeiter will erstmal wissen, was wir wollen. Nochmals zum mitschreiben: Der Saturn-Mitarbeiter will (!) wissen (!) was wir (!!) wollen (!!!).

P. erklärt. Daraufhin bekommen wir eine fachgerechte, ehrliche, klar verständliche, überzeugende und wohl auch fachkompetnte Beratung. Weil das Thema von P. auch meins ist, stelle ich zwischendurch Fragen. Es gibt weder Ausflüchte noch Allgemeinplätze. Am Ende sind zwei Produkte in der engeren Auswahl und er empfiehlt das, was 8 Euro teurer ist – und begründet es aufgrund der Anforderungen von P. Aus Lust ändere ich einen Parameter der Anforderungen – und der Typ springt zu was ganz anderem, weil wenn das dann das, wenn aber das, dann das.

Irre! Bei Saturn gibt es dann doch Mitarbeiter(Innen) die a) Ahung haben, b) Zeit haben, c) Kunden von sich aus ansprechen, d) auf die Kundenwünsche eingehen und e) einen nicht doof aussehen lassen.

Alle Jahre

Alle Jahre schreibe ich hier, dass ich seit wohl schon fast 30 Jahren auf P.’s Geburtstag gehe. Der einzig wirklich feste Termin im Jahr. Bis auf dieses Jahr. Da hat sie die Feier verlegt, von Di auf So. Früher waren es immer so um die 30 Leute, es gab Gemüsesticks mit Dips, Zerschossenes Huhn und anderes. Man kam gegen 19 Uhr, man ging gegen 2 Uhr oder auch gerne mal etwas später. Manchmal wurde getanzt, oft genknuscht, immer viel diskutiert.

Altersentsprechend haben sich die Zeiten geändert, die Anzahl der Gäste ist über die Jahre auch immer wieder gesunken. Heute waren wir gerade noch zu viert (inkl. Gastgeberin nebst Mann), was ich etwas traurig fand, der letzte Mohikanner, die Gulaschsuppe war grandios (da komme ich mit meiner nicht einmal in die Nähe), und nach der üblichen Fremdelphase wurde es, dank Sekt, Wein, Grappa, Wodka, auch etwas lockerer (aber nicht so locker, wie ihr es mal vorschwebte, da wollte sie mit mir einen Porno drehen).

Das Event ist in die Jahre gekommen. Die Gemüsesticks mit Dips sind geblieben.

Kampfkommunikator

Manchmal reicht eine Kleinigkeit und die Gemütslage kommt in Schieflage. Heute war es einfach eine nicht gestellte Frage und ich war zu stolz, sie einzufordern. Ich hatte heute schon so viel zugehört, dass ich einfach mal gefragt werden und mir das Rederecht nicht erkämpfen wollte. Ich bin nicht so der Kampfkommunikator. Jetzt hadere ich mit der Situation, ob ich nicht doch … und ob ich recht habe, jetzt so ein bisschen sauer zu sein … und lauter solche Doofgedanken.

Aber auf dem E-Reader ist der neue Leon, den zieh‘ ich mir noch mit einem Glas Weißwein im Bett rein und lass den Tag mal Tag sein.

Jede*r wie will – # 442

P. mit seiner Tochter kommt. Zu unterschiedlichen Zeitn. So gibt es für P. und uns Steinpilzarvioli mit Petersilien-Salbei-Butter, davor den ersten Feldsalat, danach Griesschnitten mit Zimtzucker und für das Fräulein Tochter auf Wunsch Pfannenkuchen mit Birnenkomoptt.

2017-09-15 17.24.37

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