Durch die Zeit

Tag: Petersilie

Ruf

Morgen kommt quasi die einzige Kollegin, die ich bei meinen derzeitigen Arbeitgeber kennen und mögen gelernt habe, mit ihren Typen zum Abendessen. Das heißt: Am Montag steht der ein und die andere bei ihr auf der Matte, um zu hören, ob ich / wir denn wirklich so gut kochen, wie es die Runde gemacht hat. Also kredenzen wir nach kurzer interner Absprache:

Amuse Gueule: Bandnudel, Schrimps, Knoblauch, Bärlauch
Antipasti: Crostini, Radiccio, Gorogonzola
Primo: Ravioli mit Ricotta, gemahlenen Steinpilzen, ggf. Pinienkernen, Petersilie und Petersilienbutter
Secundo: Petto di Polo, gebackenes Gemüse, Sugo aus Tomaten, Oliven, Pepperoni
Dolce: Panna Cotta mit Frucht

Ist jetzt nicht gerade etwas, was uns Höchstleistung abverlangen würde, aber für sie und ihn – nach dem, was ich bei ihnen gegessen habe – schon ein paar Klassen besser. Und es soll Luft  nach oben geben.

Ich merke, da geht es auch darum, etwas zu beweisen, nicht den beiden gegenüber, sondern den „KollegInnen“, die am Montag bei ihr auf der Matte stehen werden und wissen wollen, ob wir denn wirklich so gut kochen, wie man „halt so hört“ – und die ich nie einladen werde.

Jede*r wie will – # 442

P. mit seiner Tochter kommt. Zu unterschiedlichen Zeitn. So gibt es für P. und uns Steinpilzarvioli mit Petersilien-Salbei-Butter, davor den ersten Feldsalat, danach Griesschnitten mit Zimtzucker und für das Fräulein Tochter auf Wunsch Pfannenkuchen mit Birnenkomoptt.

2017-09-15 17.24.37

Himmel für Eilige

Schmale breite Nudeln (wenn möglich selber gemacht, heute nicht), ausreichend Olivenöl, ausreichend Knoblauch, ne gute handvoll geteilte Kirschtomaten, ausreichend kleine Schrimps, wahlweise – da scheiden sich dann die Welten – Basilikum (mein Mann) oder Petersilie (glatte, ich) und fertig ist ein kleiner Himmel zum Abendessen.

Auf dem Markt

  • Beim ‚meinem‘ Bauer muss ich mich, vier Salatköpfe jonglierend, länger anstellen, da die Damen vor mir sich nicht entscheiden können, wie viel sie von was wollen. Der Bauer sieht mich, lässt seine Kundin stehen, kommt mit einer offene Tüte auf mich zu und mein: „Mach das mal da rein, ist doch einfacher“.
  • 14 Euro soll ich ihm dann später zahlen für: vier Salatköpfe, 1 Bund Schnittlauch, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Rucola, 1 Bund Radieschen, 1 kg Zwiebeln, 1 Pfund Erbsen.
  • Egal wo ich anstehe, überall vergessen die Vorkäufer ihren Einkauf, so dass ein Teil der Verkäufer damit beschäftigt ist über den kleinen Marktplatz zu rennen.
  • Warum vorzugsweise Renter und vorzugsweise Mütter mit kleinen Kinder mit dem Rad über den Markt fahren müssen, entzieht sich meiner Nachvollziehbarkeit.
  • Nach Ewigkeiten wieder mal Erbsen in der Schote gekauft.
  • Zum ersten Mal in meinem Leben frische, ungekochte, unbearbeitete Rote Beete gekauft.
jakobsweg ohne geld

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