Durch die Zeit

Tag: rauchen

*müffel*

Ich habe ja wirklich gerne (und viel) geraucht! Und könnte ich es auf sechs oder sieben Zigaretten pro Tag beschränken, dann würde ich nach wie vor rauchen. Doch das kann ich nicht.

Gestern mit S. mal wieder einen trinken, bei dem Wetter nicht in unserer ‚Stammkneipe‘ sondern ein paar Meter weiter, im Freien. Bei dem Wetter waren wir nicht alleine – versteht sich. Und da waren auch Raucher dabei – und zwar, wie ich fand, überraschend viele. Mit der Zeit hat mich das wirklich gestört.

Beim Aufwachen heute morgen roch das T-Shirt aber sowas nach Rauch – boa. Und als es gewechsel war, rochen die Haare.

Gott, was muss ich früher gestunken haben!

Ein Plus

Die etwas arg ungläubigen Reaktionen der Familienmitglieder auf die Tatsache, dass ich nicht mehr rauche. Meiner Schwester ist es nach zwei Tagen als erste aufgefallen. Immerhin. Als ich das letzte Mal aufhörte zu rauchen, dauerte es drei oder vier Besuche, bis sie es realisiert hatten, diesmal reichte einer. Und wie Mütter halt so sind, es wird honoriert und das Zuggeld fällt deutliche höher aus.

ZT

Streng genommen müsste ich noch 15 Tage warten. Aber da ich über P. Prozente bekomme und ich einfach mal irgendwas zum Freuen brauche, habe ich heute beschlossen, mir meine Rauchen-Aufhör-Belohnung jetzt zu bestellen, nämlich ein Buch. Gut 1.500 Seiten, 1.6 Kilogramm oder so schwer, Sonderformat. Es gehört zu den Büchern der Literaturgeschichte, von denen man schon mal was gehört hat, aber niemand kennt, der es gelesen hat. Zu diesen Brocken zähle ich u.a. den „Ulysses“ von James Joyce („zu schwer“) oder „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust („zu lang“ – na ja, etwas mehr als 3.000 Seiten). Aber da ich die beiden hinter mir habe (jeweils zwei Mal, wenn ich angegeben darf) gibt es jetzt eben „Zettel’s Traum“ von Arno Schmidt – die letzte deutschsprachige Herausforderung.

Jetzt muss P. nur noch ihre SMS checken, dann ihre Mails und dann es bestellen können. Prozente tun da richtig gut, denn für ZT hat man 348 Euro auf die Theke zu legen.

(Und jetzt kann ja jede/r ausrechnen, wie viel ich früher geraucht habe.)

AnneInsideOffice

Anne berichtet über Ihre Erfahrungen in den Büros der Schweizerischen Finanzdienstleister. Ebenso lässt sie euch an ihrem bunten Leben teilnehmen.

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