Durch die Zeit

Tag: Reha

Auf Punkte gebracht

  • Werde früh wach und rege mich dann auf, dass schon wieder sechs Wochen ins Land gegangen sind, ohne dass der Chef sich zu der Gehaltserhöhung geäußert hat, was er ja zeitnah … also Mail an ihn und überraschend innerhalb einer Stunde die Antwort: Werde höhergruppiert (auch wenn nur auf das, was ich als Untergrenze sehe), man hat es vergessen mir mitzuteilen.
  • Meine Kolleginnen waren hörbar nicht amusend, dass ich jetzt dann für fünf Wochen ausfalle (mit der Option auf acht – aber da werden sie sich dann freuen, wenn ich nach sechs oder so wieder komme *grins*) und sogar davor noch zwei Tage Urlaub haben will. Aber somit ist es amtlich, dass ich die Reha mache. Das hat auch viel mit der Therapie von gestern zu tun, die mir Freiheit gegeben hat.
  • Viel gearbeitet dennoch nicht, hab‘ einfach Denk- und da-sein-Zeit gebraucht.
  • Mediationsgruppe irre anstrengend, schwer, die in den Grenzen zu halten. Ist so ein Balance-Akt zwischen reden lassen, weil es wichtig ist und eingrenzen, weil Schwätzerei nichts bringt. In der Schlussrunde viel Unzufriedenheit mit der Sitzung und uns – aber zum ersten Mal Applaus.
  • Richtig geiler Austausch mit N. danach per Chat. Sind schon am überlegen, die Abschlusspräsentation sein zu lassen und nur den Chat vorzulesen.
  • Aus dem Tag hätte man drei machen können!

Chance(management?)

Es wird gerade etwas dünne bei mir hier im Blog. Es gäbe zwar eine Menge zu berichten, aber es veränderen sich gerade meine Tagesstrukturen. Mein Internetkonsum nimmt gerade massiv ab, der Blog hier ist mir nach wie vor wichtig, steht aber nicht mehr so ganz weit oben.

Bücher und Hörbücher sind nach wie vor wichtig – aber auch die verlieren gerade an ihrer Platzierung.

Es scheint wohl gerade einer dieser seltenen Lebensmomente zu sein, in denen ich wahrnehme, dass sich etwas ändert, aber dass diese Änderung von mir / durch mich vorgenommen werden.

Ich muss mit N. eine gute Lösung wegen des Mediationsauftrags finden und wenn ich dabei das Geschenk des Therapeuten heute einfach mehr im allgemeinen beherzige, dann könnte ich nun doch wohl gut in die Reha gehen.

Das wird noch ein Stück Arbeit werden, aber ich mag mich der gerade auch stellen.

Stellungsbefehl zum 31.3.

Boa, ich sag’s Euch! Mir geht gerade die Pumpe!

Reha-Klinik hat gerade angerufen. Sie hätten einen Platz: 31.3. Alles weitere käme per Post. Einens schönen Tag noch.

Und was ist mit meinem Mediationsauftrag? Ich kann den nicht einfach mal fünf Wochen so ohne Weiteres unterbrechen.

N. gleich angerufen. Wohl von Vorteil, dass sie Ärztin ist. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass ich das machen soll und dass wir das schon »wuppen«. Erste Möglichkeiten ausgelotet. Da kommt jetzt viel Organisationsgedöhns auf uns zu.

Ich glaub‘, das musste ich so deutlich von ihr hören, um es nun angehen zu können, denn mein Psychodoc hat wirlich recht: »Von so einem Missbrauch haben Sie länger was von«.

Tschaka – 1 – gut

Ein Erfolg der Therapie ist, wie ich finde, auch, dass ich wieder auch das Gute, was passiert sehen und anerkennen kann.

  • Kostenträger der Reha hat meinem Antrag stattgeben, dass ich die Reha verschieben kann. Jetzt werde ich mit der Klinik verhandeln, dass es Ende März, Anfang April wird. Dann kann ich meine Mediationsausbildung in Ruhe fertig machen, und mit Ende der Therapie mir einen Abschlussnachschlag holen.
  • A. wird mich und N. bei unserem Mediationsprojekt beraten / supervidieren. Honora ist OK, vorallem bei der Erfahrung, die sie hat.

Etwas schief

  • Homeoffice kann ich nicht wirklich genießen. Ich kämpfe beständig mit der Technik, die nicht so richtig funktionieren will und dann kann privates und dienstliches so schlecht getrennt werden.
  • Das Mittagsschläfchen von 15 Minuten, entgleitet komplett. Ich wache erst über zwei Stunden später wieder auf und habe dann meine Not, noch pünktlich in die Therapie zu kommen.
  • Danach gleich in den Vorstand von Verein 1. Dazwischen einen Schnelldöner, der mir jetzt immer noch im Magen liegt.
  • Brief von der Reha-Klinik. Wunschtermine würden sie nicht berücksichtigen – ich habe nur eine gewissen Zeitraum ausgeschlossen – und stellen in Aussicht, dass sie mich mit einem Vorlauf von zwei Wochen zwischen dem 1.12.20 und 1.1.21 einbestellen würden. Ausnahme, der Kostenträger stimmt dem zu. Also Morgen als erstes einen Brief an die. Ärgert mich gerade sehr: Das sind Dienstleister und nicht die Bundeswehr.
  • Mein Mann hat Zunge gekauft und will mir weiß machen, dass Zungenragout etwas Gutes ist. Ich habe das in der Familie 15 Jahre zu Weihnachten essen müssen und finde es definitiv scheußlich, was jetzt noch sehr höflich ausgedrückt ist. Also hängt jetzt der Haussegen etwas schief, aber ich bin nicht so alt geworden, um mir sagen zu lassen, was auf den Tisch kommt.

Reaktion(en)

Einzelgespräch beim Therapeuten. Auf seinen Wunsch hin, gilt es doch die Schlussphase der Therapie zu gestalten. Der Mann (= Psychodoc) – ich kann es nur wiederholen – ist richtig gut und fasst in wenigen Sätzen das zusammen, was ich erreicht habe. Mit was ich durch den Missbrauch noch zu kämpfen habe, wie sich das konkret heute auswirkt, wie ich dagegensteuere und was noch offen ist. Wenn ich mir das so anschaue, dann ist das eine richtig gute Bilanz, auch wenn mir klar ist, dass da noch Arbeit ansteht.

Kurz vor Ende des Gesprächs kommen wir auf die Reha zu sprechen, meine Unlust derzeit darauf, der wichtige Termin in der Mediations-Ausbildung, der mit einer möglichen Reha über Weihnachten wohl kollidieren würde … kurz: Nach wenigen Minuten habe ich die Freiheit im Kopf zu sagen: Jetzt gerade ist eine Reha nicht gut bzw. angesagt, ich möchte sie frühestens nach der Medations-Ausbildungs-Blockwoche Anfang Februar angehen.

Ich fahre nach dem Termin wieder zurück in den Job und kämpfe seither mit brüllenden Kopfschmerzen dass ich zeitweise kotzen könnte, gähne, als wäre ich 52 Stunden wach gewesen, friere und zittere wie ein Schneider (bei hochgefahrenen Heizungen) und bin innerlich fast schon überpräsent, dass ich noch mit meinem Mann seine Lehrvideos schneide, ohne auch nur einmal (!!!) genervt zu sein.

Brief an die Klinik sogar mit meinem Mann besprochen, ausgedruckt, adressiert und frankiert. Briefkasten findet sich mehrfach morgen auf dem Weg zum Job.

So langsam beginne ich dem Missbrauch den Stinkefinger zu zeigen!

Jetzt wird’s ernst

Die Rentenversicherung hat meinem Widerspruch stattgegeben und schickt mich für fünf Wochen in die Reha-Klinik, in die ich auf Empfehlung meines Psychodocs wollte.

Macht schon etwas innerlichen Stress, denn dort gibt es wohl kein Internet und auch kein Fernseher auf dem Zimmer, Radio mag man dort auch nicht. Dafür gibt es Schwimmbad und Sauna und jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr eine Stunde Stille.

Ich werde mich erst noch an den Gedanken gewöhnen müssen, nun für fünf Wochen auszusteigen und mich mal ganz mir zu widmen. Aber ich habe wenigstens jetzt Hoffnung, dort auf Männer zu treffen, denen das auch passiert ist – ich hab‘ da die Vorstellung, dass mir das gut tun könnte.

„O darf ich, o kann ich …“

Langer, anstrengender Tag. Dann noch diese schwüle Hitze, die ich in der Zwischenzeit auch nicht mehr mag. Höhepunkt der Besuch bei der Hausärztin – fast eine Stunde warten müssen, weil die Praxis von Leuten überrannt wurde, die unbedingt einen Coronatest brauchten, weil sie ihren Urlaub freiwillig in Risikogebieten verbracht haben (aber ansonsten natürlich mit dem Rad fahren, alles natürlich bio kaufen und überhaupt ganz bewußt und sinnig das Hiersein im Jetzt empfinden).

Wenn ich gewußt hätte, dass die ’nur‘ einen Brief schreibt, dann hätte ich den ihr auch gleich vorformulieren können – so schreiben ist jetzt nicht grade ihr Stärke. Aber nach den Kommentaren hier, wächst die Zuversicht.

Möge es klappen

Bei der Hitze nicht viel gemacht. Morgen aber einen Termin bei meiner Hausärztin. Ich will ja gegen die Reha-Klinik, die man mir zugestanden hat, Einspruch einlegen. Was soll ich in einer Einrichtung, die sich auf Jugendliche mit Canabis-Missbrauch spezialisiert hat und dann so ein bisschen anderes nebenbei macht?

Die Klinik, in die ich will, ist da ganz anders aufgestellt, eben insbesondere auf mein „spezielles Thema“. Heute Argumente zusammengeschrieben, die für diese Klinik sprechen und die dann – hoffentlich – meine Ärztin morgen dann gut in Medizindeutsch umsetzt.

Ich will einfach mal positiv sein und hoffen, dass es funktionieren wird.

Ich bin dann mal weg

Ich liebe diese Paradoxie: Die Klamotten für den FKK-Urlaub sind gepackt.

Morgen geht’s los und für die ‚Landausflüge‘ habe ich echt mal ein ein paar Klamotten mehr eingepackt, Lust, wählen zu können. Aber wichtig ist das ganze technische Equip, was von Jahr zu Jahr mehr wird.

Wie jedes Jahr: Urlaubszeit ist auch Urlaub vom Blog. Ich werde zwar weiter ‚pr(o)usten‘ und die Zusammenfassung hier auch einstellen, um einfach den vielen hunderten und aberhunderten von BlogleserInnen, die täglich sich hier aufschalten um zu wissen, wie es mit Proust weitergeht, ihren Urlaub nicht zu vermiesen – aber mehr wird es nicht werden.

Die Zusage für die Reha ist zwar heute schon gekommen, aber ich tu mal so, als würde sie erst morgen im Briefkasten liegen, denn die wollen mich für fünf Wochen in eine Klinik stecken, in die ich nicht will. Mit Erholung schreibt sich so ein Widerspruch deutlich besser.

Lasst es Euch gut gehen!

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