Durch die Zeit

Tag: Reha

Jetzt wird’s ernst

Die Rentenversicherung hat meinem Widerspruch stattgegeben und schickt mich für fünf Wochen in die Reha-Klinik, in die ich auf Empfehlung meines Psychodocs wollte.

Macht schon etwas innerlichen Stress, denn dort gibt es wohl kein Internet und auch kein Fernseher auf dem Zimmer, Radio mag man dort auch nicht. Dafür gibt es Schwimmbad und Sauna und jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr eine Stunde Stille.

Ich werde mich erst noch an den Gedanken gewöhnen müssen, nun für fünf Wochen auszusteigen und mich mal ganz mir zu widmen. Aber ich habe wenigstens jetzt Hoffnung, dort auf Männer zu treffen, denen das auch passiert ist – ich hab‘ da die Vorstellung, dass mir das gut tun könnte.

„O darf ich, o kann ich …“

Langer, anstrengender Tag. Dann noch diese schwüle Hitze, die ich in der Zwischenzeit auch nicht mehr mag. Höhepunkt der Besuch bei der Hausärztin – fast eine Stunde warten müssen, weil die Praxis von Leuten überrannt wurde, die unbedingt einen Coronatest brauchten, weil sie ihren Urlaub freiwillig in Risikogebieten verbracht haben (aber ansonsten natürlich mit dem Rad fahren, alles natürlich bio kaufen und überhaupt ganz bewußt und sinnig das Hiersein im Jetzt empfinden).

Wenn ich gewußt hätte, dass die ’nur‘ einen Brief schreibt, dann hätte ich den ihr auch gleich vorformulieren können – so schreiben ist jetzt nicht grade ihr Stärke. Aber nach den Kommentaren hier, wächst die Zuversicht.

Möge es klappen

Bei der Hitze nicht viel gemacht. Morgen aber einen Termin bei meiner Hausärztin. Ich will ja gegen die Reha-Klinik, die man mir zugestanden hat, Einspruch einlegen. Was soll ich in einer Einrichtung, die sich auf Jugendliche mit Canabis-Missbrauch spezialisiert hat und dann so ein bisschen anderes nebenbei macht?

Die Klinik, in die ich will, ist da ganz anders aufgestellt, eben insbesondere auf mein „spezielles Thema“. Heute Argumente zusammengeschrieben, die für diese Klinik sprechen und die dann – hoffentlich – meine Ärztin morgen dann gut in Medizindeutsch umsetzt.

Ich will einfach mal positiv sein und hoffen, dass es funktionieren wird.

Ich bin dann mal weg

Ich liebe diese Paradoxie: Die Klamotten für den FKK-Urlaub sind gepackt.

Morgen geht’s los und für die ‚Landausflüge‘ habe ich echt mal ein ein paar Klamotten mehr eingepackt, Lust, wählen zu können. Aber wichtig ist das ganze technische Equip, was von Jahr zu Jahr mehr wird.

Wie jedes Jahr: Urlaubszeit ist auch Urlaub vom Blog. Ich werde zwar weiter ‚pr(o)usten‘ und die Zusammenfassung hier auch einstellen, um einfach den vielen hunderten und aberhunderten von BlogleserInnen, die täglich sich hier aufschalten um zu wissen, wie es mit Proust weitergeht, ihren Urlaub nicht zu vermiesen – aber mehr wird es nicht werden.

Die Zusage für die Reha ist zwar heute schon gekommen, aber ich tu mal so, als würde sie erst morgen im Briefkasten liegen, denn die wollen mich für fünf Wochen in eine Klinik stecken, in die ich nicht will. Mit Erholung schreibt sich so ein Widerspruch deutlich besser.

Lasst es Euch gut gehen!

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