Durch die Zeit

Tag: Sauna

Splitter

Mir einfach einen Tag Urlaub genommen. Nichts tun ist anstrengend. Meinte auch der Psychodoc und hatte noch ne interessante These dazu. Also in die Sauna. Es ist noch Geld auf der geschenkten Wertkarte von vor drei, vier Jahren. Überraschenderweise wenig los. Überraschenderweise auch noch Sonne. Wer liegt schon Anfang November nackt in der Sonne? (OK, das ging nur die ersten 15 Minuten nach dem Saunagang, dann wurde es doch etwas kühl.)

Als ich aus der Dusche komme und mich anziehen will, treffe ich einen ehemaligen Ausbilder, der keinen Hehl daraus macht, meinen Körper einer eingehenden und kritischen Betrachtung zu unterziehen. Immerhin lässt er sich zu einem „Schön braun“ hinreißen.

Mittagsschlaf, der den Begriff Schlaf berechtigt.

Später noch ein Buch, was ich bestellt hatte, nicht kaufen müssen, weil ich anderweitig an die entsprechende Literatur gekommen bin. Die Buchhändlerin bedankt sich sogar dafür. Es scheint wohl öfters vorzukommen, dass sie was bestellen, was dann gar nicht abgeholt wird.

Morgen Kontrastprogramm vom Feinsten: Abteiltungssitzung – also fröhliches Reigen der selbstherrlichen bzw. selbstüberschätzenden Selbstdarstellung. Ich will mir ein Gedicht ausdrucken und schauen, ob ich es derweil auswendig lernen kann.

Ferientag 1

Schon Anfang der Woche war klar, dass ich heute mit meinem Mann in die Sauna zu gehen zu habe. Worüber man nichts entscheiden kann, darüber muss man sich ergeben – Wittgenstein oder so.

Also Jugendlicher / junger Mann bin ich richtig gerne und richtg oft in die Sauna gegangen. Irgendwie war das auch immer ein ästhetisches Erlebnis, um nicht zu sagen, ein durchaus erotisch reizvolles, gab es doch immer Männer mit schönen Schwänzen und umgekehrt. Da war oft die Lust zum Zugreifen und die Anstregung der Vermeidung der eigenen (sichtbaren) Erektion. Aber scheinbar hat absolut keine Männergeneration nach meinem Geburtsjahrgang jemals mehr etwas von einer Sauna gehört, denn in den letzten Jahren vermute ich mich im Kreise (Arno Schmidt hätte, um auf das kommende vorzubreiten entweder K/Greise geschrieben, wobei das K und das G übereinander gestanden hätten) / Greise einer gerontopsychiatrischen Station. Altern ist jedenfalls in vieler (möglicherweise sogar in aller) Hinsicht defintiv nichts Schönes.

Gut gepeelt hat es sich am Nachmittag dann wunderbar geschlafen. Nehme es schon mal als Entschädigung für die kommende Nacht.

Weltidee, die nächste

Wer mitmachen will, bitte. Die Idee ist so. Ich biete Synchronisation für Pornos an. Aber ich mach das natürlich nicht selbst, sondern andere. Und das geht so. Ich verstecke in verschiedenen Saunen Mikrofone und die schalten sich immer dann ein, wenn es einen Aufguss gibt. Das Stöhnen wird dann eben dem Pornofilm unterlegt – und gut ist. Genial, was?

Die Idee kam mir heute in der Sauna, als in erster Linie das männliche Geschlecht beim Slibowitz-Aufguss einen Orgasmus nach dem anderen mimte.

Das statt das

U. hat sich jetzt doch entschlossen mitzukommen. Also statt Einzel- nun Doppelzimmer. Das beraubt mich gerade jener sexuellen Phantasien, die man alleine in der Sauna mit dem Paar von gegenüber … . Andererseits eröffnet es ganz neue sexuelle Phantasien, die man als Paar in der Sauna mit dem Paar gegenüber …

Salz auf meiner Haut

Der Tag hat gut getan. Echt. Um 9 erst auf, bisschen Frühstück und SZ (vielleicht das letzte Mal per Papier, da ich ab heute mal ein digitales Probeabo habe). Dann in die Sauna. War lange nicht mehr dort, obwohl ich es gerne mache – mir einfach immer zu laut, zu viele Leute die schwätzen. Aber es war einigermaßen still morgens um 10, so dass ich es genießen konnte. Dann Mittagsschlaf, ein bißchen lesen, ein bißchen Rechner, ein bißchen Bildbearbeitung, ein bißchen kochen. Einfach mal nur da tun, was Spaß macht und Abstand von allem anderen.

Und meine Haut liebt es, wenn ich sie in der Dampfsauna mit Salz bearbeite. Da ist jeder Kinderpopo Rauhfasertapete dagegen.

Anton Weyrother

weyrother.net

Mijonis chaotische Welt

Leben, Lieben, Queerbeet, Gedanken, Alles in einem

AISTHESIS

Texte zur Ästhetik, Philosophie und Kunstkritik sowie vermischte Bemerkungen

Kritzelkomplex

Just another WordPress.com site

heat'n'eat

The way I cook/Wie ich koche

wirbelwind68

ich lebe intensiv und reflektiert

Musil lesen

"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

KenterKönig

und anderes aus der weiten Welt

Winterlicht

Worte und Bilder

herschelmann fotoblog, bestpixel-photowerkstatt-hamburg.de

einige mehr oder weniger tolle Ideen um die Fotografie und die Bildbearbeitung

Rummelschubser

Ein Rummelschubser vs. Glioblastom et alia