Durch die Zeit

Tag: Schlaf

Rechts statt links

Wäre ich abergläubisch – was ich aber nicht bin – dann könnte ich heute den lieben langen Tag unken und tun und deuten, denn ich bin gestern auf der rechten (!) Seite liegend problemlos (!) eingeschlafen.

Ist das der Beginn einer neuen Zeitwende? Wendet sich jetzt das Blatt? Gibt es neue Aussichten? Hat sich das Schicksal, das Glück, das Pech, … gedreht?

Nun, es darf spekuliert werden – und selbstverständlich werde ich mich hier nochmals melden, sollte ich heute zu Reichtum, Job und / oder Schönheit (oder vergleichbarem) kommen.

To be continued

Komischer Tag irgendwie, ach was, komisches Leben derzeit

  • Überraschend gut geschlafen heute Nacht und dennoch trotz komatösem Mittagsschlaf unendlich müde (was mich davon – naturgemäß – nicht abhält nicht ins Bett zu gehen).
  • An der Arbeit nix zu tun und keine Idee, wie noch auffüllen.
  • Leichte ‚Angst‘ morgen zu vergessen, dass ich am Freitag nicht ins Büro muss, weil ich einen Gleittag habe.
  • Freue mich auf den Ersatzsohn am Freitag, aber frage mich, was ich zu bieten habe.
  • Sitze für Verein 1 derzeit in dem Gremium und in dem Arbeitskreis und in der Gruppe und übernehme das und jenes und selles und dieses und dass dann auch noch … aber nichts davon ist das ‚Eigentliche‘.
  • Würde gerne einfach nur noch lesen – aber wenn ich länger als eine Stunde gelesen habe denke ich, „Leben wäre auch ne prima Alternative“ (Maxi Wander).
  • Dann die Angst, wie sich das mit dem befristeten Job entwickelt, ob ich da, wo ich gerade bin, noch was reißen kann.
  • Einerseits verkriechen wollen und andereseits mal der Welt zeigen …
  • Einen Artikel muss ich bis Sonntag noch geschrieben haben und die große Statistikpräsentation für Verein 1 muss ich bis zum 3.2. auch noch auf die Beine stellen. Das kostet mich wieder um die 20 Stunden – und ich frage mich da schon: Warum mache ich das?
  • Meinem Mann geht es auch nicht gerade gut und der beginnt sich zu bewerben, natürlich in Städten, in denen ich nie hin wollte und will – und Fragen türmen sich da natürlich auf, auf die ich so richtig Lust nicht habe.
  • Und, überhaupt …

Weltidee

Also, ich werde jetzt ein neuartiges Bett konstruieren, d.h. vielmehr eine intelligente Matratze. Die besteht dann aus ein paar tausend kleinen Kolben, die mit irgendeinem tollen Geel gefüllt sind. Legt man sich auf die Matratze, drücken die Kolben das Geel in ein extra Behältnis. Steht man wieder auf, strömt durch ein anderes Ventil, weil die Matratze unter Unterdruck oder Überdruck steht (das muss ich noch rausfinden) wieder Geel in die Kolben. Und jetzt kommt die eigentliche Weltidee: An den Ventilen ist geschickterweise immer eine kleine Turbine angebracht, so dass bei aus- wie beim einströmen des Geels man Energie (!!!) erzeugen (!!!) kann!!!.

Das heißt, hat man heftigen, leidenschaftlichen Sex bewegt man sich ja durchaus auf der Matratze und bringt so die Kolben in ein beständges auf und nieder, d.h., die Stromerzeugung wird dementsprechend hoch sein. Selbst beim wichsen kommt es dann logischerweise zu einer höheren Stromerzeugung.

Für viele wird es also heißen: Habt viel heftigen Sex, dann habt ihr viel selbstproduzierten Strom

Für Menschen wie mich wird es zudem heißen: Neben dem vielen heftigen Sex bist Du eh so ein verdammt unruhiger Schläfer, dass Du wohl die meiste Energie erzeugen wirst.

Denn nur einer wie ich, der sich Nacht für Nacht von der einen Seite auf die andere wirft, hat überhaupt noch das Potenzial übrig, auf so eine Weltidee zu kommen. Wer sich gegen Gewinnbeteiligung an der Entwicklung beteiligen will, der mag sich bitte einfach melden. Wer einen schönen Namen für diese Art von Bett findet, bekommt dann eins geschenkt!

Das erste Mal

Das erste Mal in diesem Jahr dass ich

  1. gleich eingeschlafen bin
  2. durchgeschlafen habe
  3. nicht vor gegebener Zeit aufgewacht bin
  4. und derweil keine Scheiße geträumt habe.

Weiter so!

Es reicht langsam

Sollte ich dereinst mal wieder auch nur einigermaßen ausreichend Geld verdienen, dann kaufe ich mir eine Infrarotkamera mit Bewegungsmelder. Ich möchte jetzt verdammt noch mal einfach wissen, was nachts mit mir in meinem Bett abgeht.

Mein Mann – der unter der Woche zwei Räume weiter schläft – sprach mich heute morgen an, was ich denn um 4 Uhr den angestellt hätte. Er wäre aufgewacht, weil es in meinem Zimmer so rumort hätte.

Ich erinnere mich an nix, außer, dass ich beim Aufwachen feststellen konnte, dass ich mal wieder alle Klamotten ausgezogen und sie in meinem wirklich kleinem Schlafzimmer an zwei verschiedenen Orten drapiert hatte. Erklärt übrigens auch, warum ich beim Aufwachen so gefriert habe.

Was geht was warum da nachts bei mir ab? Hab‘ ich ne Klatsche? Oder bin ich einfach nur Anti-Vollmond-süchtig? (Denn heute oder morgen ist Vollmond – Grant dafür, dass ich wenigstens eine Nacht erholsam durchschlafen werde, ohne nächtens immer wieder an einem Blogbeitrag zu arbeiten, der den Arbeitstitel „Haltung bewahren“ trägt. Denn ich habe festgestellt, dass ich je nach Uhrzeit andere Schlafhaltungen einnehme / einzunehmen versuche und ich nachts eine Wissenschaft daraus mache, ob ich die rechte Hand nun eher an der Hüfte, auf dem Kopfkissen oder unter der Wange haben sollte. Wissenschaft deswegen, weil, rechte Hand / linke Hand? Liege ich auf der rechten / linke Seite? Habe ich die Beine parallel oder überschnitten? Wenn überschnitten oben oder unten? Das ist so nach dem Motto: Wie viel ist 2 hoch 2 hoch 2 hoch 2 hoch 2 hoch 2 mal 2 minus 2 plus 2)

 

Gerade geht gar nicht

Immer wenn ich mit P. zusammen bin, fallen wir aus dem üblichen Zeit-Raum-Kontinuum. Während bei allen anderen meiner Freundinnen und Freunden so etwas wie Zeit ein ernstzunehmender Faktor beim Zusammensein ist, fällt dieser bei P. weitgehend weg (außer einer von uns muss auf den Zug). Und das eben nicht nur, weil wir die Zeit vergessen, sie einfach nicht mehr wichtig ist (wir haben ja uns), sondern auch, dass unser Alter keine Rolle spielt. Ich kann das schlecht formulieren, aber wir gehen nicht nur nach wie so miteinander um, wie wir uns vor bald 30 Jahren kennen gelernt haben, sondern allein die Tatsache, dass wir uns so lange kennen, ist gar nicht vorhanden. Er gehört eben genauso gut zu mir wie mein Schwanz oder sonst was – und darüber denkt man ja auch nicht dauernd nach, wie lange man das schon hat.

Wie schon zu Zivildienstzeiten leben wir nach uns und unserer Lebendig- / Müdigkeit. Sind wir nicht müde, sprechen wir eben weiter. Sind wir müde, kuscheln wir Arsch an Arsch und schlafen innerhalb Sekunden ein (ich! auch!). Wenn wir Hunger haben, essen wir was, wenn wir Durst haben, trinken wir was. Das heißt, wenn uns um kurz vor Mitternacht einfällt, dass wir ja so gut wie nichts gegessen haben, fangen wir an zu kochen, wenn wir meinen, jetzt täte ein Glas Weißwein gut, dann schenken wir uns das auch morgens um ein.

Man könnte behaupten, unser Zeitverhältnis sei gestört – mag sein, wenn er und ich zusammen bin – aber dafür haben wir auch Erkenntnisse gewonnen, die sonst niemand hat, wie bspw.: Wenn man eine gerade Anzahl von Stunden geschlafen hat  ist man weit aus müder, als wenn man eine ungerade Anzahl von Stunden geschlafen hat. Im Zivildienst haben wir dieses Gesetz aufgrund unserer vielfältigen Erfahrung aufgestellt. Hatten wir morgens um sechs Uhr Dienst und die Uhr zeigte vier Uhr, sind wir erst gar nicht mehr ins Bett. Zeigte die Uhr dagegen zwei Uhr, haben wir noch bis kurz vor drei Uhr gewartet, um eben drei Stunden zu schlafen. Und damals ist auch die zusätzliche Erkenntnis im Heimlichen gereift: Glaube versetzt Berge.

Störung im Betriebsablauf

Mit dem Schlafen habe ich es echt noch nie so gehabt, also besser mit dem Einschlafen und dem Durchschlafen. Schon als Kind nervte ich meine Eltern allnächtlich mit der Frage: Wie viel Liter Wasser passen in ein Feuerwehrauto? um einfach nicht im Bett liegen zu müssen.

Die Pupertät wär wohl die einzige Zeit, in der das Schlafen wirklich klappte. Erst sich noch einen runterholen, dann entspannen und weg. Und bis 12 oder 13 Uhr schlafen war auch kein Problem.

Derzeit klappt das mit dem Einschlafen ganz gut, wobei da mehr das Glas Wein als die rechte Hand hilft. Und wenn ich nur sechs oder acht mal nachts aufwache, dann ist das für mich wie durchschlafen, denn über die Jahre habe ich gelernt, so was dann auch positiv zu sehen.

Was mich aber derzeit so richtig nervt, ist das für mich eher seltene Früherwachen. Halb sechs spätestens bin ich munter – verspüre aber wenig Lust schon aufzustehen, weil dann der Tag ja ellenlang ist. Also wälze ich mich durch mein breites Bett und versuche mir was zusammen zu träumen. Klappt eher schlecht als recht. Geht es dann aber so auf die halb acht zu, dann klappt das auf einmal wunderbar und ich versinke wieder tief in den Schlaf bis, ja bis kurz vor der acht der Wecker klingelt. Dann will ich eigentlich gar nicht mehr aufstehen sondern weiterschlafen. An manchen Tagen ‚erlaube‘ ich mir das einfach auch, da mich nichts erwartet. Aber meist wird dann daraus nichts, denn dann drückt die Blase wie irre, die mich aus dem Bett treibt.

Ich und der Schlaf – so richtige gute Freunde sind wir nie geworden.

P.S.: Ich weiß bis heute nicht, wie viel Liter Wasser in ein Feuerwehrauto passen.

Ist aber nicht so

Wenn ich nachts so schlafen könnte wie ich es nachmittags kann – was wäre das für eine andere Welt.

Denk ich an die Nacht / bin ich um den Schlaf gebracht

2014-03-25 19.54.40

Aha. Jetzt also mal wieder gepflegt ne hübsche Durchschlafstörung gepaart mit dem herrlichen Früherwachen. Da ist dann schon echt scheißegal, wann ich ins Bett gehe, denn zusammen mit den hübschen Träumen bin ich morgens in etwa genauso fit, wie vor dem Einschlafen. Und um das noch rund zu machen, wird vor der Wohnung die nächsten drei oder vier Nächte eine Straßenbahnweiche ausgewechselt. Da kann ich ja einfach nur froh sein, dass die Maßnahme mich nach wie vor nicht fordert und ich dann dort zumindest mit offenen Augen schlafen kann.

Eule, Fledermaus u.a.

Derzeit muss ja richtig was los sein, mit mir, in mir. F. erzählte am Wochenende, dass ich nachts nicht nur mal wieder im Bett saß, sondern diesmal auch versuchte, aufzustehen. Kurze Zeit später hing ich wohl mal wieder so über der Bettkante, dass er mich zurückziehen musste. Mitbekommen habe ich davon natürlich nix.

An den letzten Morgen lag zudem das, was ich nachts angezogen hatte, feinsäuberlich zusammengelegt oben rechts im Bett. Und als ich vorgestern den kleinen Stapel vergessen hatte wegzuräumen, war er heute morgen einfach ein Stückchen höher.

Und wenn ich auf die App schaue, die meine Schlafphasen meint aufzuzeichnen und wenn ich der glauben sollte, dann sind die Nächte definitiv wild.

Ist schon komisch, wenn man morgens immer wieder merkt, wie das Unbewusste (oder was das auch immer ist) das Kommando übernimmt.

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