Durch die Zeit

Tag: Schmerz

Wieder da

Eigentlich hatte ich schon gehofft, dass sich das mit den Schmerzen in den Händen jetzt einfach so gegeben hätte. Schon seit Wochen nehme ich keine Schmerztabletten mehr und die Hände waren soweit einfach OK. Manchmal meinte ich … aber man kann sich ja viel einbilden. Aber das jetzt, das ist fast so doof wie zu Beginn. Und ich hab‘ so überhaupt keine Ahnung, mit was es zusammenhängen könnte. *nerv*

„Bananenstaat“

Der e-Reader hat sich beim Artzbesuch fast verdient gemacht – diesmal war die Wartzeit aber wirklich erträglich. Was dann erfolgte war es dann nicht ganz so. Der Hausarzt zuckt ob meines Berichtes vom Hand-Chirurg weiter mit den Schultern. Die Überweisung zum Neurologen ist schnell ausgestellt – aber dann der ’nette‘ Hinweis: In der Stadt, wo ich lebe, sei es um Neurologen, weil sie so schlecht bezahlt werden, echt schlecht bestellt. Er empfiehlt mit dem Zug in einer guten halben Stunde das Bundesland zu wechseln, um in einer Winz-Kleinstadt den Neurologen aufzusuchen. Wir schreiben a) 2016, wir schreiben b) Bundesrepublik Deutschland und wir schreiben c) Millionen-Übeschüsse bei den Krankenkassen.

Mich macht das gerade etwas fertig. Trotz Schmerztabeletten gestern wieder Schmerzen gehabt (ok, ich hatte an zwei Tagen nur aus Vergesslichkeit eine statt zwei genommen) und jetzt die Aussicht warten und warten und warten zu müssen. Klar, ich bin absolut kein ‚Notfall‘, aber Schmerzen sind Schmerzen.

Der Handchirurg hat mir eine Packung Schmerztablette N1 verschrieben, 20 Stück. Der Hausarzt veschreibt gleich mal N2, 50 Stück – Aussage genug.

Nicht mein Tag

Kein guter Tag heute. Sehr einsam. Sehr schweigsam. Sehr zurückgezogen. An der Arbeit nichts wirkliches zu tun, außer alte Vorgänge einscannen und in Ordner abzulegen – das kann auch jeder 15-jährige. Nachmittag alleine, Bibel lesen, Dante lesen, dann wieder kommatöser Mittagsschlaf. Abendessen beim Türken, der der Mann im Dauereinsatz. Dante-Lesekreis, war zwar gut, aber ich nicht wirklich dabei. Immerhin, im Dialog mit den anderen ist mir einiges aufgegangen und wenn E. sagt, das sei für ihn ein neuer Gedanke,dann ist das wie ein Ritterschlag. Am Abend vergessen die Schmerztablette zu nehmen, jetzt die Erkenntnis, dass sie zwar etwas geholfen haben, aber nicht wirklich. Versuche einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen bisher gescheitert. U. sagt den Chat-Termin für Donnerstag ab – irgendwie hat die es echt nicht mit Terminen bzw. Terminkalendern (aber mir dann vorwerfen, ich hätte weder Interesse noch Zeit). Immerhin ist der ferne E. nicht sauer auf mich sondern hat derzeit, weil auf dem Lande weilend, nur schlechte Verbindung, deswegen ist die Kommunikation stark verkürzt. P. hat immer noch nicht gelernt, dass man auch zwei Fotos in eine Email packen kann, also habe ich das Postfach voll. Und wie erkläre ich meinem Chef, dass ich, obwohl ich nix zu tun habe wirklich, nach sechs Wochen schon vier Überstunden habe, und somit Anspruch auf einen Gleittag habe?

Laberrunde

Ich glaube, ich habe bei der Supervisorin ein Stein im Brett. Als ich in der Eingangsrunde das mit den diffusen Schmerzen in den Händen erwähne, strukturiert sie die 90 Minuten dann so, dass ich auf alle Fälle noch Thema werde. Irgendwie ist mir das nicht recht, irgendwie aber schon.

Ich erzähle also etwas, und bevor auch nur jemand von den anderen zu Wort kommen kann, ergreift die Supervisorin das Wort und hat das Bild, dass die Schmerzen davon kämen, dass ich gerade alles tun muss, um nicht zu tun. Das nicht-tun (dürfen und können) wären die Ursache. Ich muss grinsen, denn eine fast gleiche Interpretation gab es vor ein paar Tagen.

Bei aller Liebe. Ich glaube zwar schon, dass die Schmerzen auch psychosomatische Gründe haben, aber ausschließlich denke ich dann doch nicht.

Wochenende hat sich meine beste Freundin schon für ein langes Telefonat angekündigt, sie ist Ergotherapeutin und wohl nicht die falscheste Ansprechpartnerin.

Ansonsten machen die Tabletten müde. Noch in einem handelbaren Rahmen, sollte das mehr werden, dann sollte ich sie wohl absetzen.

Ich bin es echt nicht gewohnt ‚krank‘ zu sein oder ‚Schmerzen‘ zu haben.

Gebunden

Seit einem guten Monat habe ich richtige Probleme mit meinen Händen und Armen. Anfangs dachte ich, dass die Schmerzen von der kleinen Maus kommen, die ich an der Arbeit habe. Das erklärte leider aber so gar nicht, warum ich die gleichen Schmerzen am / im linken Arm habe. Wobei, „gleiche Schmerzen“ jetzt auch ne simple Vereinfachung ist, denn das, was sich da abspielt, entzieht sich für mich derzeit jeglicher Logik. Mal zwei Stunden Bücherkartons schleppen – no problem; mal ne halbe Stunde Maus schubsen – geht gerade so gut wie gar nicht. Ich weiß schon gar nicht mehr, welche Schonhaltung ich einnehmen soll, denn der Schmerz zieht teilweise bis in die Oberarme – dann ist wieder für Stunden nix zu spüren – dann hebe ich die Kamera hoch und freue mich erneut, dass mir E. mal so einen geilen Gurt geschenkt hat, so dass ich sie einfach fallen lassen kann. Ziehe ich so Manschetten an, tut das in den ersten Minuten gut, dann aber nicht mehr. Reibe ich Voltaren daruf, entlastet dass für ein paar Minuten, dann meine ich, wirds schlimmer. Ich kann weder eine Regelmäßigkeit feststellen noch Zusammenhänge zu Uhrzeiten, Tätigkeiten (außer Maus schubsen – bloß, warum dann auch links?), innerlichen Befindlichkeiten. Das einzige, was ich denke ist, dass es mit der Haltung zu tun hat. Aber welcher Arzt hat zu sowas Kompetenzen? Meine zwei Hausärzte mit Sicherheit nicht, der eine wird ne Salbe verschreiben, der andere mit den Schulter zucken und „abwarten“ raten.

P. meinte vorhin am Telefon, dass das vielleicht ne psychosomatische Reaktion wäre, da ich ja gerade so einen Winz-Job mache und meinen Fähigkeiten die „Hände gebunden“ wären.

Ich glaub’s weniger. Denn dann hätte ich an anderen Stellen auch noch Schmerzen.

Und mal tut das Tippen weh, mal nicht. Jetzt gerade nicht.

Gerade den Eindruck, irgendwie dauernd gegen Windmühlen zu kämpfen und das Eigentliche rauscht vorbei.

 

Golden Shower / # 224

Heute dann gleich wieder, auch wenn etwas kürzer und unter leichten Schmerzen. Spaziergang durch goldenes Herbstlaub. Stellenweise waren es goldene Tunnel, dann spazierten wir über rotgeflammten Boden. Und wie immer geht das natürlich nur schlurfend, um das Geräusch der Blätter zu hören.

Leider reichte es nicht, heute auf dem Weg die verschiedenen Sorten zu fotografieren. Das wäre irgendwie ein besonderer Farbkreis geworden.

Genug der Herbsteuphorie – sonst beginne ich noch Bäume zu umarmen oder so.

2015-11-01 14.12.14

Erotischer Adventskalender - der Test

Du wolltest schon immer wissen, was die teuren erotischen Adventskalender taugen? Ich habe den Test für dich gemacht ...

Rummelschubsers Blog

Ein Rummelschubser im Kampf vs Glioblastom

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Geschichten aus der Großstadt

aus dem Leben eines Singles.

Confidentcontradiction

aus dem Leben eines Twentysomething-Mädchens

Depressiver Optimist

Textrovertierter Vorstadt-P(r)o(l)et.

stefan mesch

Literature. TV. Journalism.

MARKUS JÄGER #DasguteBuch

Bücher und Begeisterung

Der Feind in mir.

Ein Protokoll.

HALLO WELT!

Mein Auslandsblog für alle in der Heimat

... ach, nichts.

Fachmagazin für depressive Landschaftsfotografie und allgemeinen Kulturpessimismus