Durch die Zeit

Tag: schwul

David Bowie

Als ich heute morgen von seinem Tod aus dem Radio erfuhr war mein Gedanke: „Hä, der lebte noch?“

Wie man sieht: Ich bin kein Bowie-Fan und ohne die Nachhilfe aus Funk und Fernsehen könnte ich auch nicht einen einzigen Song von ihm nennen. Viele werden jetzt Kübel von Schande über mich kippen – das mag genauso gerechtfertigt sein wie auch nicht.

Spannend wurde es für mich, als ich mich begann zu erinnern, wie Bowie eigentlich aussah. Und da erinnerte ich mich sehr, sehr  gut wie viel Angst er mir immer gemacht hat. Mit seiner selbstbewußten androgynen Erscheinung hat er mir nämlich schon immer (s)einen heftigen Spiegel vor Augen gehalten.

Als ich im Studium war und regelmäßig in der Mensa essen ging, begab es sich, dass mein Stammplatz immer in der Nähe des schwulen Stammtisches war und ich, unbeleckt und noch unschwul, die immer anstarrte und mir klar war: Nein, kreischende Männer mit abgestreckten kleinen Finger sind einfach affig. Blöd war nur, als mir klar wurde, dass ich gerne Sex mit Männer habe, dass ich Angst hatte: Wer schwul wird / ist, muss sich so affig benehmen. (Unter uns: Ich konnte das dann auch mal für eine Zeit richtig gut – war mir aber absolut zu anstrengend.)

In der Zwischenzeit weiß ich, dass Bowie wie Mercury mir einfach deswegen Angst machten, weil ich irgendwo in mir wusste, dass ich ein bisschen wie sie bin (also sexuell gesehen, nicht musikalisch, da reiche ich denen nicht einmal den halben kleinen Fingernagel) und mich als guter junger Mann aus extrem guten katholischem Hause davon natürlich zu distanzieren hatte – mit aller Gewalt.

Was ich heute so von Bowie gesehen habe: Könnte sein, dass er nachträglich für mich ne Ikone wird.

 

– 25

Ich gucke, wenn es sich ergibt, auf Alpha ja wirklich gerne die „Tagesschau“ „vor 25 Jahren“. OK, damit dürfte jetzt allen denkenden MitleserInnen mein Alter so einigermaßen klar sein (wenn es das nicht bereits schon war).

Die Faszination liegt nicht nur daran, die ‚Geschichte(n)‘ schon zu kennen, sondern auch das Hirn anzustrengen und die Namen zu den (irgendwie) bekannten Gesichtern wieder zu finden. Bei manchen ist so geprägt, dass es gefühlt keine Sekunde dauert, obwohl die schon seit 24 Jahren keine öffentliche Rolle mehr spielen.

Und irgendwie bin ich ganz froh, dass ich auf den meisten Bilder, die es von mir gibt, nix anhabe. Denn wenn ich sehen würde, was ich vor 25 Jahre so angezogen habe (stand ich da eigentlich schon nackt vor der Kamera, eher nicht, da stand was anderes, aber nicht vor und mit Kamera … ) ich meine, gestern habe ich Rita Süssmuth gesehen (klingelt es im Hirn? „Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit“ und im Grunde die einzige CDU-Politikerin, die AIDS nicht als Strafe für Schwule gesehen hat – danach war sie zehn Jahre, da von Kohl abserviert, Präsidentin des Dt. Bundestages) mit Schulterpolstern von ca. 1 Meter Länge (auf beiden Seiten) …

Als Kind habe ich immer gelacht, wenn ich frühe Bilder meiner Eltern gesehen habe. Vielleicht auch ein (Mit)Grund, warum ich schwul geworden bin, um dieses hämische Lachen des Eigenerzeugten nicht hören zu müssen.

Aber ich möchte, falls doch mal solche Bilder von mir aus der Zeit auftauchen sollten, darauf hinweisen: Unter der Jeans – nur das Feinste!

 

Was man nicht alles aus Verzweiflung und Vergesslichkeit tut!

Gerade für einen Kommentar hier ne gute halbe Stunde gesucht und überlegt, wer dieses geile schwule Buch geschrieben hat, von dem ich nach wie vor so total begeister bin (dass ich darüber eben Autor wie Titel vergessen habe. Mit nem Ständer in der Hand (eigen oder fremd), denkt es sich irgendwie nicht gut).

Aber jetzt auch hier die Empfehlung für das beste schwule Buch des lezten Jahrhunderts. 1997 (oh!) schrieb ich dazu:

Hans Scherer – Remeurs Sünden – Eichborn Verlag Frankfurt, 1997

J. schickte mir, mit zwei anderen Büchern, dieses Buch einfach zu. Es kommt ja auch aus ‘seinem’ Verlag, wird ihm wohl auch nichts gekostet haben – er sagte jedenfalls nichts. Begann am gleichen Abend noch etwas darin zu lesen und bekam fast einen Schreianfall, als ich an folgende Stelle kam. Remeur, ein schon wohl etwas älterer Schwuler hat sich einen Jungen aufgegabelt, einen 17jährigen um genau zu sein, schlicht, ein ‘Hasenkind’, wie ich es vor ein paar Wochen auch hatte. Sie gehen miteinander ins Bett, treiben es heftig. Und dann:

Ein zauberhafter Liebesappart, der ablief wie ein aufgezogenes Uhrwerk, sich in der Erschöpfung von neuem aufzuziehen schien und von neuem ablief, bis sie beide lachend unter dem Bett lagen, prustend darunter hervorkrochen. „Das glaubt uns kein Mensch“, sagte Remeur, „Schwule erleben mehr, sag’ ich ja immer. Wie heißt du eigentlich?“ „Alexander“, sagte der Junge, der gar nicht aussah wie ein Alexander, eher wie ein kleiner, genußsüchtiger Gabriel. (21)

Das ist die literarische Begründung, warum ich vor zwei, drei Jahren wieder mein G. in den Namen genommen habe.

Es ist ein geiles Buch, in mehrfacher Hinsicht. Einerseits steht einem der Schwanz, bis auf die letzten Seiten, beständig steif und hart steil aufragend vom Körper weg und will ‘genommen’ werden, andererseits ist es wirklich eine ehrliche, unverblümte Sittenschilderung. Das ist mehr oder weniger schwules Leben, zwar auch nur in Auszügen und ein klein wenig, wie immer im Roman, geschönt – aber so ist es nun eben mal. Von der treuen Beziehung bist über Stricher, Klappen, Parks und Saunen. Kein Deckmäntelchen, in welcher Art auch immer, wie ausgebreitet, aber schwanzfixiert ist das Ganze dann auch wieder nicht.

Die Episoden aus Remeurs Leben werden im Krankenhaus erzählt. Der eine Zimmernachbar erzählt es dem anderem. Das ist der Aufbau. Die Binnengeschichten kommen dann entweder als eine Art auktorialer Erzählung oder als Ich-Erzählung daher. Abwechslungsreich gestaltet und mit recht gutem sprachlichem Niveau. Manchmal heißt ein Schwanz eben Schwanz, dann Penis oder Latte – es kommt auf die Zusammenhänge an.

Anspielungen auf Proust und weitere Literatur, einige wirklich gute Reflexionen – absolut nicht schlecht das Ganze.

Als er den Jungen kennen lernt beschreibt er ausführlich, was dieser an hat. Dann:

Entweder hat der Junge Geschmack und Geld oder eine Mutter, die ein Faible für Mode hat, vielleicht hat er auch alles, Geld, Geschmack und Mutter, dachte Remeur, ich möchte wetten, erträgt auch eine lindgrüne Unterhose. Dazu das Lachsrot der Haare, Remeur fing an, sich auf den späteren Nachmittag zu freuen.
Der Junge trug eine weiße Unterhose. (18)

Nein, dieses Buch ist wirklich gut und absolut empfehlenswert. Kann mir zwar gut vorstellen, wie so manche Hete rote Ohren bekommt, aber die Lust, die in den Texten mitschwingt, wird wohl auch eine Hete spüren.

Das Gute an dem Buch, daß es nicht einseitig ist. Alles bekommt seinen Raum, sein Maß, nichts wird übermäßig übertrieben oder weggelassen. Es ist eine Lebenswirklichkeit von Schwulen, die hier geschildert wird – und das ohne Erklärungs- oder Bekenntnischarakter. Es ist nun halt mal so, basta.

Es wird wohl für die nächste Zeit neben meinem Bett liegen.

Die Folgen des ersten Kapitels: Es war spät, ich legte mich schlafen und träumte eine ganze Nacht lang das Buch weiter, hatte in meinen Träumen ein erotisches Abenteuer nach dem anderen, einen Orgasmus nach dem anderen. Es war sozusagen die geilste Nacht, die ich je erlebte. Blieb lange im Bett liegen, schlief immer wieder ein, um ein nächstes Kapitel im ‘Traumbuch’ zu lesen und zu erleben.

13. Dezember 1997

Später der Text für lexikon homosexuelle belletristik:

Überraschend wäre es nicht, wenn sich „Remeurs Sünden“ von Hans Scherer zu einem ‘schwulen Bestseller’ entwickelt, überraschend wäre es auch nicht, wenn er in wenigen Jahren als ‘schwuler Klassiker’ angesehen wird. Scherer gelingt es nämlich, schwules Leben, Lieben und Leiden ohne Verklärung oder hymnische Überhöhung, ohne falsche Scham oder Auslassungen und ohne Bekenntnis-bzw. Erklärungs-Triaden darzustellen: Ein schwules Leben hat seine eigenen Formen und Probleme, basta.
Zwei Männer liegen im Krankenhaus. Einer, Herr Mellenthin, beginnt über Tage hinweg seinem namenlosen Zimmernachbarn eine Geschichte zu erzählen, und zwar Episoden aus dem Leben Remeurs, der z.T. selbst zitiert wird. Ein selbstbewußtes schwules Leben ohne jede Frage, was da Remeur führt, eines, das nur wenig ausläßt. Und so handeln die einzelnen Episoden von den ersten sexuellen Erfahrungen am Düsseldorfer Rheinufer, von Erlebnissen in Saunen oder Parks, von der Anmache auf der Straße oder in der Klappe, von Strichern etc. Dazwischen die achtjährige Beziehung, die plötzlich vorbei ist, die spezifischen Probleme des alternden Schwulen.
Das alles kommt nicht nur selbstbewußt daher, sondern mit einem hohen Maß an Echtheit und Ehrlichkeit, auch wenn es nicht das ganz typische Leben Homosexueller ist – wie sollte es auch möglich sein. Die Besonderheit des Romans liegt darin, daß die Erzählungen aus der schwulen Welt sich nicht nur auf sexuelle Episoden beschränken, oder nur auf Liebesleid / Liebesglück, sich auch nicht nur mit Seelenqualen des Coming-outs herumschlägt und auch nicht sich in Erklärungs- und Verteidigungsmodelle verliert, sondern allem seinen berechtigten Raum gibt.
Ein schwules Leben – und das vielleicht mit einem allgemeineren Anspruch – zwischen zwei Buchdeckeln zu bekommen, ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Scherer kann man aber problemlos zugestehen, daß er eine gelungene Lösung gefunden, sprachlich wie erzähltechnisch eine hohes Niveau durchgehalten hat. Spricht der Buchumschlag von „brillante[r] Sittengeschichte“, so könnte man noch das ein oder andere Kapitel an- und einfügen. Aber ein Anfang ist gemacht und: An „Remeurs Sünden“ werden die schwulen Romane der nächsten Jahre sich messen lassen müssen.

K. – RIP

Gerade eben von einem meiner besten Freunde eine Blogeintrag gelesen. Der Titel „K. ist tot“. Ich kannte K. auch, nicht wirklich gut, einmal ne Radtour, einmal ne Hochzeit in Istanbul – aber da gab es so einen Männerabend, an dem wir unserer Scheu voreinander haben fallen lassen. Ich glaub schon, dass ich ihm als Schwuler etwas suspekt war – und er war mir etwas suspekt, weil er halt Mann war wie aus dem Bilderbuch. Ab an diesem Abend kamen wir ins Gespräch und da waren auch gemeinsame Themen und die Scheu war weg.

Denke jetzt an die Frau, die beiden Söhne. Wie hart für die.

Und all die anderen Toten ziehen gerade an mir vorbei – einzeln kann ich mich gut an sie erinnern und auch dankbar sein, aber bei so einem Zug ist es eine Demonstration des Verlustes.

War’s das?

Zuerst Island, jetzt die USA. Mal per Volksabstimmung, mal per obersten Gerichtsbeschluss. Müsste ich nicht jubeln?

Ich tue es irgendwie nicht. OK, nix dagegen, wenn mein Mann und ich dereinst in Deutschland (d.h., wir müssen die Nach-Merkel-Zeit abwarten) ‚heiraten‘ können, und uns nicht ‚verpartnern‘ müssen, denn Mensch ist Mensch und Liebe ist Liebe. Aber diese Freundentaumel der Schwulen und Lesben kann ich nicht nachvollziehen. Wir Schwulen (und davon kann ich nur sprechen, die Lesben und Transgender und die … mögen es mir verzeihen, dass ich es nicht einzeln nachvollziehen kann) sind erst vor gut einer Generation aus unseren dunklen Ecken gekrochen und haben berechtige Ansprüche gestellt (bspw. nicht als „krank“ zu gelten). Aber müssen wir Gängelungsinstrumente wie die Ehe als ein Ziel erklären, das wir erreichen müssen, um uns ‚gleich‘ zu fühlen?

Sorry, aber die Mehrheit ist nun mal hetero – müssen wir, die das nicht sind, kopieren? So tun als ob?

Was waren wir Schwule mal stolz darauf, nicht in in engen, beengenden Konzepten zu leben. Klar, es gibt auch Heten, die ‚frei‘ leben, mal hie und mal da ihre Lust haben. Gut so. Aber ist es wirklich erstrebenswert eine „Ehe“ einzugehen, die auf Prinzipien beruht, die im 19. Jahrhundert wohl ihre Berechtigkeit gehabt haben mag? Äh, wir schreiben gerade den Beginn des 21. Jahrhunderts – nur mal so als Marke.

Ich zumindest bin von den ganzen schwulen offiziellen Organisationen enttäuscht, dass sie mit der „Ehe für alle“ letztendlich in ein konservatives Horn stoßen anstatt das Tor zur ’neuen‘ bzw. ‚freien‘ Lebensformen zu öffnen (und das nicht für Lesben, Homos, Transgender und was weiß ich, was es da in der Zwischenzeit alles gibt …. sondern einfach für „sich liebende Menschen“).

Mein Mann und ich reden – zugegeben – immer mehr über diesen Schritt. Aber nur deswegen, weil wir uns gegenseitig ggf. die mögliche „Witwer-Rente“ sichern möchten, also ein Akt der Absicherung, nicht der Liebe. Und daher … Ehe, Dich gibt es doch schon gar nicht mehr.

Hach! Wie schön!

Seit ich vorhin beim „Familienessen“ (3 Paare, 6 Männer) meinen Unmut über die Homo-Ehe-Entscheidung von Irland kund tat – wie kann es sein, dass eine (heterosexuelle) Mehrheit über eine (homosexuelle) Minderheit entscheidet – brennt der Tisch!

Als Studierende waren wir nicht weniger heftig und kämpferisch.

Niederlage/n

Tja, da stimmen die in irland über die Homoehe ab und alle sind über das Ergebnis entsetzt. Der Kardinalstaatsekretär des Vatikans spricht von einer „Niederlage der Menschheit“ – und versucht meiner Meinung nach Papst Franzsikus unter Druck zu setzen, da der vor zwei Jahren eher schulterzuckend auf das Problem der Homosexualitä geanwortet hat. Die CDU biegt sich vor Schrecken und befürchtet den endgültigen Untergang des Abendlandes, sollte es in Deutschland soweit kommen. Die SPD schlägt sich vor die Brust und freut sich, endlich mal von der CDU abgrenzen zu können, was heißen will, bis zur nächsten Wahl passiert in Deutschland rein gar nichts. Und wenn man noch etwas spitzfindiger wird, ist es auch eine Niederlage der Demokratie, denn wie kann es geschehen, dass eine Mehrheit über eine Minderheit abstimmt?

krank – kränker – homophob

Ich find es ja nach wie vor einfach nur bemerkenswert, dass ich bis 1992 automatisch als psychisch krank galt, nur weil ich Männer weitaus attraktiver und geiler finde als Frauen.

Sollte ich wohl bei den nächsten Anamnesen einfach mal angeben, um zu sehen, wie dann reagiert wird?

J.

Was mich gerade irgendwie sehr freut. Hab‘ vorhin meine beste Freundin versucht telefonisch zu erreichen. Der 10-jährge Sohn nahm ab und als ich mich gemeldet hatte, wusste er sofort Bescheid wer ich bin, obwohl wir uns bisher nur zwei Mal gesehen haben und er zusammen mit seiner Schwester tierischen Schiss vor mir haben, da ich in ihren Augen als komplett verrückt gelte, da meine Selfies zu Neujahr immer etwas eigen sind.

Aber die Mutter ist seit 9 Jahren eh der festen Überzeugung, dass er schwul wird / ist und hat mich schon mal in die Pflicht genommen, ihm frühzeitig „Vorbild“ zu sein, dass man als Schwuler eigentlich auch ganz normal ist … nun ja … so ganz wird das nicht mehr werden … und das ist gut so.

Kurz vorm Zuschlagen

So langsam werde ich bei dem Thema richtig agressiv. Wenn eine Mann einem anderen Mann seinen Schwanz in den Arsch steckt, dann ist das pervers. Wenn ein Mann das aber bei einer Frau tut, dann ist das (guter) Sex. So weit mir vollkommen egal. Aber wenn dann irgendwelche Bischöfe und Kardinäle in Rom meinen, der Unterschied ginge darüberhinaus, dann wird’s plötzlich anders. In einem Papier heißt es dort:

Die große Herausforderung wird darin bestehen, eine Pastoral zu entwickeln, der es gelingt, das rechte Gleichgewicht zwischen der barmherzigen Annahme der Menschen und ihre schrittweisen Begleitung hin zur authentischen Menschen und chrichtlichen Reife zu wahren. (Quelle: SZ von heute, Seite 11)

Somit werden uns Schwulen und Lesben mal kurz die „christliche Reife“ sowie – und da bin ich kurz vor dem zuschlagen – „menschliche Reife“ abgesprochen. Und das von einer Sorte Chirsten (!) die der festen Überzeugung sind, katholische Ehepaare treiben es nur dann so keusch wie es auch immer geht unter der Bettdecke in Missionarsstellung, wenn sie auch mit den Folgen – sprich: Kind – einverstanden sind.

Im weiteren Verlauf des Artikels von Rudolf Neumaier fällt auch der Begirff Schisma, also Kirchenspaltung. Ich vermute, das wird auch bald so kommen, aber ganz anders als der Autor es denkt. Nicht eine Spaltung zwischen den Konservativen und den ganz Konservativen, sondern eine Spaltung des gläubigen Kirchenvolkes von ihrer Amtskirche in Rom. Die hat schon lange den Bezug zur Wirklichkeit verloren oder, besser, hinkt ihr, wie üblich, gut 100 bis 150 Jahren hinterher.

Das einzige, was mich vom zuschlagen abhält: die Katholiken, die ich kenne – jetzt mal meine Mutter und meine Schwester außer Acht gelassen – lachen über solche Passagen und sind weit mehr an Gleitcremes und Dildos interessiert.

Anton Weyrother

weyrother.net

Mijonis chaotische Welt

Leben, Lieben, Queerbeet, Gedanken, Alles in einem

AISTHESIS

Texte zur Ästhetik, Philosophie und Kunstkritik sowie vermischte Bemerkungen

Kritzelkomplex

Just another WordPress.com site

heat'n'eat

The way I cook/Wie ich koche

MARCEL STUDIES ABROAD

Mein Semester in Korea

Meine geliebte Narzisstin

Eine wahre Geschichte

wirbelwind68

ich lebe intensiv und reflektiert

Das Scharlachrote K

... und der Zirkus drum herum

no_more_money_4_shit

Zwei Frauen ein Projekt

Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Musil lesen

"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

Ein Nudelsieb bloggt, ...

... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

KenterKönig

und anderes aus der weiten Welt