Durch die Zeit

Tag: Sex

Musil – Musik – Sex

Nächsten Monat lese ich mit C. zusammen Musil. Solangsam sollten wir ja mal anfangen zu planen. Aber ganz langsam. Erstmal Gedanken machen über die Musik, die C. spielen könnte. Ich erinnere mich, dass Clarisse und ihr Mann im Roman Klavier spielen – aber was? Wagner, wie ich dann im Roman finde. Und was finde ich noch? Ein Aktbild von mir, ein ganz frühes aber. Und wenn ich das jetzt richtig kombiniere, ist das von 1990, als ich den Roman das zweite Mal gelesen habe (aber anscheinend nicht fertig geworden bin), auf dem Berghaus, wo ich eine herrliche Woche mit M. verbracht habe – mehr Sex in einer Woche geht jedenfalls kaum (was nun wiederum nachvollziehbar erklären würde, warum ich nicht durchgekommen bin).

Ruft! Mich! An!

Ich besorg mir jetzt noch schnell ne 0190er-Numer und dann kann es mit dem Telefonsex los gehen. Mich hat heute Nacht eine Erkältung erwischt und meine Stimme hängt jetzt irgendwo zwischen Bariton und Bass, hat ein samtig-reibeisige Timbre wie eine warme Hundezunge und ist sowas von geil, da kommt selbst die Stimme von B. nicht mehr mit. Ich könnte mir dauernd selber schweineigeliges ins Ohr flüstern, ist aber nicht ganz so wirksam, weil ich ja schon weiß, was ich hören werde. Ich glaub‘ zwar nicht, dass meine Stimme jetzt alleine jemanden zum Orgasmus bringt – aber als Wegbegleiter bin ich jedenfalls derzeit der absolute Geheimtipp mit Erfolgsgarantie für Frau und Mann – denn nicht nur Leander hat da Erfahrung und zudem ist meine Phantasie mit dem bisschen Fieber gerade so richtig in Fahrt! Das rechtfertigt dann auch den etwas höhren Minutensatz.

Vom Tag

Schönen Tag mit P. gehabt. Interessanterweise mit viel nackt. Ist eigentlich nicht so sein Ding. Dazwischen Zimmer streichen. Reden über Väter und Sex – in der Offenheit ebenfalls ungewöhnlich. Macht mit mir viel im Kopf.

Genieße gerade die Zwischenzeit mit mir im ICE, denn das Restwochenende wird einfach nur anstrengend.

Zuhause wartet der Mann mit einem Sekt, denn unserer Verpartnerungsmedaillons sind heute fertig geworden.

Und das Besondere zudem an diesem Beitrag: Aus einem pünktlich fahrenden, funktionstüchtigem ICE mit derem kostenlosen Bordangebot gesendet!

Ja, nein, vielleicht?

Nachher kommt überraschend U. Und wie immer muss die Frage offen bleiben, ob sie Lust auf Sex hat oder doch nicht.

Aus der Nacht

Heute nacht geträumt, mit meiner Ex-Freundin T.  und meinem besten Freund P. Sex zu haben. Die beiden etwas zurückhaltend, da sie sich gar nicht kennen, aber ihnen scheint es Spaß zu machen, dass ich mich abwechselnd um sie bemühe. Überraschend schnell kommt P. zu einem gewaltigen Orgasmus. Ich bin fast neidisch – hä? – ich bin neidisch wie viel und wie weit er sein Sperma auf seinem Körper im Knien verspritzen kann. Andereseits freut es mich wiederum, dass die Situation ihn so geil macht(e).

Die Alternative

Die Alternative für den heutigen Tag wäre gewesen: Sechs Stunden Bahnfahrt an den Bodensee, vier Stunden Bodensee, sechs Stunden Bahnfart zurück.

Ich habe gestern Abend mit dieser Alternative geliebäugelt, aber:

  • Ich bin nicht frisch verliebt.
  • Mir wurde kein galaktischer Sex versprochen.
  • Es gab kein Gesprächsthema, welches man auch notfalls am Telefon hätte besprechen können.
  • Es gab keine irgendwie geartete besondere Situation.

Verrückt genug wäre ich schon gewesen – aber dann viel mir ein weiteres Argument ein. So eine Aktion hätte ‚Wichtigkeit‘ suggeriert – und das wäre eine Lüge gewesen.

Immer noch …

… out of order.

Vom Arbeitsplatz aus aber  schnell ein paar Sprengsel der vergangenen Tage:

  • Als T., der 16-jährige Neffe von E., eintrifft, ist es ganz normal, dass wir uns zur Begrüßung umarmen. Meinen Tanten und Onkels habe ich damals höflich die Hand gegeben, sie mir auch – mehr gab es da nicht an Körperkontakt.
  • Bei den Vorstandswahlen in Verein 1 erhalte ich doch tatsächlich die meisten Stimmen.
  • Auf der Todesanzeige für meinen Onkel – den ich seit dem Tod meines Vaters nie wieder gesehen habe – hat man hinter jedem seiner Vornamen ein Komma gesetzt.
  • Ich glaube, ich bin deswegen schwul, weil ich Frauen einfach nicht kapiere. Wenn eine Frau Sex will, sitzt sie als Aufforderung dann mit verschränkten Armen unter einer Decke und schaut fern?
  • Dreimal dabei ‚erwischt‘, dass meine Intuition echt hilfreich war.
  • Die Internetlosigkeit ist gar nicht mal so schlimm, aber bloggen und Bilder gucken vermisse ich schon etwas.

Outdoor, Sex, damals

Gute 14 Kilometer heute unterwegs. Nach ca. 10 Kilometer mache ich eine kurze Teepause an einer Bank und erinnere mich plötzlich, wie ich vor zwei, drei Jahren dort mit U. war. Sie saß auf rittlings auf meinen Schoß und ich bekam nicht nur einen Ständer sondern auch wahnsinnig Lust sie jetzt so ‚zu nehmen‘. Sie fand das dann etwas zu ‚öffentlich‘ obwohl da echt kaum jemand in der Entfernung vorbei kam und außerdem ihr Rock ja alles schön verdeckt hätte.

Keinen Kilometer weiter bleibe ich an einer leicht versteckten Lichtung stehen und bin mir sicher, dass mir M. vor Jahren genau an dieser Stelle mal einen geblasen hat. Das war in der Zeit, wo ich noch nicht schwul war aber mit M., wenn er dann da war oder ich bei ihm, jede Gelegenheit wahrnahmen, um sexuell aktiv zu sein.

Nicht, dass ich einen echten Hang zum Outdoor-Sex hätte – aber ich seh‘ und sah das meist eher pragmatisch. Daher kann ich mich auch ‚rühmen‘ mit M. in T. auf einem Stocherkahn ausgiebig der Lust gefröhnt zu haben (wobei wir, wegen zu vieler Zuschauer, das Finale dann doch in seine Bude verlegt haben). Ach, Jugend, …

Let’s talk about sex!

V. hatte mal wieder angefragt, ob wir nicht uns bald wieder treffen könnten, denn es gäbe noch einige Fragen zu ihrer Geschichte. OK, heute hatten wir leichte Anlaufschwierigkeiten und ich hab‘ mal abgewartet, ob sie die Kurve bekommt – hat sie dann nicht. Egal. Also bin ich dann nach dem ersten Glas Wein mitten rein ins Thema und schnell wurde klar, dass es nicht um die Story geht, sondern um das reale Sexleben von ihr.

Ich schätze mal, sie ist an ihre Grenzen gegangen, auch wenn vieles kompliziert umschrieben werden musste. „Blasen“ heißt dann nicht „blasen“ sondern „in die Kniee gehen“ und „anal“ ist eben dann „das zweite“ … aber zugegeben, in ihrem Alter hätte ich wohl mit meinem ehemaligen Praktikumbetreuer, so ein Thema nie angesprochen.

Was mir mal wieder aufgefallen ist, dass es mir überhaupt keine Probleme mehr (!) macht, diese ganze Thematik anzusprechen und die Dinge auch beim Namen zu nennen. Das scheint ihr auch gut getan zu haben, denn es gab dann schon den ein oder anderen Moment, bei dem die Klarheit in ihr wohl nichts geändert, aber zu mehr Verständnis gesorgt hat. Ich hab‘ das spätestens daran fest gemacht, als sie mitten drin einfach meinte: „Du solltest das professionell machen“.

Aber es war mal wieder enorm spannend und mal wieder musste ich mich an die Nase fassen und mir sagen: Nur weil Du denkst, dass es so sein könnte, muss es lange noch nicht so sein!

Sicher mal zwei

Vor Jahren lernte ich einen Typen kennen, C., der sicher an sich etwas eigen war und ist und dem, obwohl nicht auf dem Kopf gefallen, eine Therapie wirklich mal richtig gut täte. Man muss keine Experte sein um sehen zu können, dass da einiges etwas schief gelaufen war in seinem Leben und dass das zu ein paar Haltungen führte, die wiederum für Probleme sorg(t)en … .

Andereseits war er damals echtein verdammt hübscher Mann, genau mein Beuteraster, denn er war etwa so groß wie ich, hatte wirklich einen sehr schönen Schwanz mit fast noch schöneren Eiern und hatte damals ebenfalls maximal 60 kg auf den Rippen. Ich mag’s halt durchaus etwas schlanker. Ich hab damals einiges getan / tun müssen, um ihn zumindest einmal so halb ins Bett zu bekommen. Das versprach durchaus verdammt interessanten Sex mit ihm, wenn es denn mal richtig dazu kommen würde – aber wie das Schicksal so wollte, wenige Wochen zog er weg und dann nochmals weiter weg und wir haben uns so gut wie aus den Augen verloren.

Gestern erfuhr ich über Facebook – wo ich alle 5 Wochen mal reinschaue, um die Hände über den Kopf zusammenschlagen zu können – dass C. die 120-kg-Marke geknackt hätte und nun beschließen würde, „etwas“ auf sein Gewicht zu achten.

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