Durch die Zeit

Tag: Sperma

Aus der Nacht

Heute nacht geträumt, mit meiner Ex-Freundin T.  und meinem besten Freund P. Sex zu haben. Die beiden etwas zurückhaltend, da sie sich gar nicht kennen, aber ihnen scheint es Spaß zu machen, dass ich mich abwechselnd um sie bemühe. Überraschend schnell kommt P. zu einem gewaltigen Orgasmus. Ich bin fast neidisch – hä? – ich bin neidisch wie viel und wie weit er sein Sperma auf seinem Körper im Knien verspritzen kann. Andereseits freut es mich wiederum, dass die Situation ihn so geil macht(e).

Vertrauen

Letztens war A. – nach harter, harter Uni-Prüfungszeit – mal wieder da. Mit Computerproblemen. Ob ich nicht noch irgendwie ne Festplatte hätte, um seine Daten sichern zu können? Es fand sich zwar etwas, aber dafür inkompatibel, und so fragte er, ob er seine Daten komplett auf meinen kleinen Rechner (aus dem Hause Apfel) sichern könne. Bitte gerne, Speicherplatz ist ausreichend vorhanden.

Ich fragte mich, ob ich das auch getan hätte. Denn A. hat mit 100-prozentiger-Sicherheit jetzt nicht nur Daten bei mir gespeichert die sein Studium betreffen. Denn, wenn ich von mir ausgehe, dann sind eine Menge meiner Daten eh ‚unkritisch‘, aber da gibt es Briefe, Tagebücher, persönliche Texte und in meinem Fall natürlich noch ein Haufen von Fotos, die nicht nur andere sonder auch mich mit Ständer zeigen, teilweise in Aktion, teilweise voller Sperma und was sonst. Dinge jedenfalls, die man auch guten Freunden jetzt nicht so mir-nichts-dir-nichts aufs Auge drücken will.

Da ich den kleinen Rechner jetzt nicht wirklich häufig nutze – und die Frage sehr berechtigt ist, warum ich mir den überhaupt angeschafft habe – bin ich über seine Daten nur einmal gestolpert, als ich ein Hörbuch suchte, was dann zwischen irgendwelchen Hirn-Anatomie-Blut-Gerinsel-Fachbegriffen gelandet war.

A. heute wieder da – bei Saltimbocca – und die Nachricht, dass sich das Computerproblem zu Gau ausgeweitet hätte. Jetzt hat er gar keinen Rechner mehr. Ich würde mich tierisch ärgern, weil ich dann meine (wenigen) Mails auf dem Handy schreiben und dauernd die Brille trage müsste und auch hier es mit den Handy nicht so leicht hätte. Aber sonst?

Also hab‘ ich ihm meinen kleinen Rechner angeboten, auf dem der meiste Speicherplatz eh von ihm derzeit belegt wird. Er hat sich zwar geziert – hätte ich mich auch – aber dann doch es angenommen, denn es dauert noch etwas, bis er einen neuen hat.

Jetzt hat er auch also einen Teil meiner Daten bei sich. Und ich gebe zu, dass ich kurz überlegt habe, was denn da drauf ist. Und ich konnte es dann doch nicht unterlassen ihn zu warnen, dass, wenn er auf den Bilderordner geht, er vielleicht mit Fotos konfrontiert wird, die seiner sexuellen Ausprägung nicht entsprechen. Aber es ergab sich, weil er für mich ein Update installierte, dass der Bildschirmschoner ansprang – ich habe meine Warnung dann einfach nur noch darauf beschränkt, dass er ja ohne Frage fähig sein, den auszuschalten oder zu ändern.

By the way: A. hat mich schon ausreichend nackt gesehn. Und A. ist jetzt auch nicht so ein Kind von Traurigkeit, dass er beim Anblick eines Ständer traumatisiert werden würde. Warum musste ich das kommentieren? Davor warnen? Wo er doch weiß, dass ich Männerakte mache?

In einem früheren Blog habe ich mal geschrieben, was ich für einen Terz ich gemacht habe, als A., damals kannte wir uns noch nicht soo gut, zu Besuch war und ich einen Teufel tat, um mein Bildschirmhintergrund, der mich nackt im Bodensee zeigte mit einem recht gut druchbluteten Schwanz (aber kein Ständer!) zu eleminieren. Affig bin ich mir vorgekommen. Später habe ich das Bild einfach gelassen und ihm gesagt, dass mein Schwanz sonst ne andere Größe / Kleinheit hätte. Er grinste, glaub‘ ich nur – und es war OK.

Scham ist schon was komisches!

 

FSK 18

Beim Einschlafen auf dem Sofa vorhin drängte sich ein irrer Porno in mein Halbbewußtsein und ließ mich mit der Frage aufwachen, ob es wirklich angebracht wäre, das Sperma, dass der Ehemann mir in den Mund spritzt, seiner Frau weiterzuleiten, wärhrend ich in ihr bin.

Definitv für Grundeinkommen!

Monatliche Laberrunde, in die ich ja seit der neuen Supervisorin gerne gehe. In der Eingangsrunde eine Kleinigkeit erwähnt und eigentlich gar kein Interesse daran gehabt, es in der Runde zu besprechen. Und überhaupt, die Welt kann mich gerad mal kreutzweise, aber sowas von!

Die Supervisorin lässt aber nicht locker, will unbedingt wissen, wie ich mit der Situation umgehe, wie belastend es sei, wie ich das aushalte. Und weil das so eine Art Sondergebiet ist muss ich ein paar Fakten vorab aufzeigen. Die Gruppe ist plötzlich wie paralysiert: acht Augenpaar hängen an meinen Lippen und statt das in Kürze abzutun, weil ich der Welt gerade echt kein Wort gönnen will, werde ich eine Stunde lang mit Fragen und Nachragen und Überlegungen überschüttet – eine total überwältigende Aufmerksamkeit. Und erst mit Hilfe der Supervisorin dämmert mir langsam, dass aus all den Fragen, auch den kritischen, nicht nur Respekt und Achtung, sondern wirklichs Anerkennung für die Arbeit auf diesem Sondergebiet spricht. Und als wir zum ‚gemütlichen‘ weihnachtlichen Teil übergehen – bei alkoholfreiem (!) Sekt, drei Fischcremes, einem mehr als mißratenem Zwiebelkuchen und meinen Pizzaschnecken, die ruhig auch besser hätten sein können – sprechen mich zwei noch extra darauf an.

Die Gruppe findet meine Arbeit toll. Der Vorstand vom Verein lässt auch immer durchblicken, wie froh er sei, dass ich mitarbeiten würde. Der Projektleiter weiß ob des Lobes keine Worte mehr. Ein Abteilungsleiter stürmte heute in die Tür, um mit einem „Klasse gemacht die Seite, da sieht man, wer was kann“ sofort wieder rauszustürmen. Das Lehrling meines Mannes war ganz glücklich, als mit ihr ihre Bewerbung durch bin und das ein oder andere sagen konnte , und und und …

Das Doofe daran – und deswegen kann mich die Welt gerade kreutzweise, am und im Arsch lecken, aber sowas von: Diese ganzen Lobs und Anerkennungs und Respektes und Achtungs sind ja schön und gut – aber warum finde ich, wo ich anscheind so doof und unpraktisch dann doch nicht bin, keinen Job? Und warum haben dort, wo ich jetzt noch zwei Wochen arbeite, Typinnen und Typen , die mehr als sich das Schild „Ich-bin-wichtig-ach-was-sehr-wichtig“ umhängen nicht können, einen guten, wenn nicht gar richtig gut bezahlten Job? Ich kenne jetzt mindestens drei dort, die aufgrund ihrer totalen Unfähigkeit – „Äh können Sie mir mal sagen, wie ich das Internet wieder aufbekomme, dass ist plötzlich weg, das war aber noch nie so und gemacht habe ich auch nix“ so der Anruf in der Technikabteilung, als die werte Kollegin ihren Browser geschlossen hatte) – in der freien Wirtschaft nicht einen einzigen Monat überleben würden.

Und zu allem Überfluss hat mir heute Nacht mit meine Exfreundin noch so gekonnt einen runtergeholt, dass ich total abgegangen bin und das Sperma nur so klatschte. Aber: Ich hab dem ganzen total entfremdet zugeschaut und nichts gefühlt, nichts gespürt, nichts erlebt derweil. Selbst auf die seltenen erotischen Träume ist kein Verlaß mehr!

tumblr

tumblr ist im Grunde eine einzige große Waschmaschine mit der Besonderheit, dass sich an der „Wäsche“ nix ändert. Ich bin jetzt wohl seit drei Jahren dabei in Hinsicht auf nackte Männer (würde man nackte Frauen gucken, käme dieser Post zwei bis drei Jahre später) – und nun beginnt sich echt eine Menge zu wiederholen. Und selbst das bei abnehmenden Erinnerungsvermögen.

Aber was mich in der Zwischenzeit so richtig abtörnt: Wenn ich mir dann mal so einen kleinen Wichsfilm anschaue, dann wundere ich mich zu 87,3 Prozent, warum die meisten der gut ausgestatteten Jungs / Männer spermamäßig soviel hinbekommen, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob das für einen Zeugungsakt eigentlich reicht. Der andere Prozentsatz (Taschenrechner gerade nicht zur Verfügung) scheint dagegen nach dem Orgasmus zeitnah für die überlebensnotwendige Flüssigkeitszufuhr sorgen zu müssen.

Kurz und knapp

Zurück mit Schnupfen und Fieber und ein paar Erkenntnissen:

  • Auf dem Markt in meiner Heimatstadt ist mir sehr bewußt geworden, wie ärmlich hier es um die Lebensmittel steht
  • 80-jährige feiern durchaus nicht nur gerne, sondern auch sehr, sehr lange
  • Ich scheine auf „Kannst Du mal gerade …“ abonniert zu sein
  • Fast wäre es das dritte Mal gewesen – aber dann war es „nur“ Sperma auf einem verzückten Gesicht
  • Trotz Bodensee, das Nervenkostüm ist nach wie vor dünn
  • Das schlechte Gewissen meines Bruders besteht aus mehreren Kilos geräucherter Würste, Speck und Fleisch
  • Ich kann auch ohne tumblr ganz gut
  • Ich kann derzeit wohl nur Kitsch-Fotos machen

Traum

Wir sehen uns das erste Mal bei einer Kurzvorstellung in einer Gruppe. Und mit dem ersten Blick wissen wir, dass wir bei der ersten Gelegenheit über uns herfallen werden und nicht eher von uns lassen, bis wir auch den letzten Tropfen Sperma abgespritzt haben werden, bis wir in Schweiß und Sperma gebadet erschöpft und verknäult nach Luft schnappen werden. Mit dem Blick wissen wir auch, dass jeder von uns jetzt schon einen Ständer in der Hose hat und es nicht er warten kann, dem anderen die Klamotten vom Leib zu reißen. Dabei ist er nicht gerade mein Typ, ein bißchen tuntig wirkt er schon.

Doch wir treffen uns nicht. Stattdessen muss ich auf einem Campinplatz an einem peinlichem Geburtstag teilnehmen und beginne vor lauter Fremdschämen wieder mit dem Rauchen.

Die gleiche Gruppe trifft sich zum Abschied. Da kommt er im ärmellosen weißen Feinripp-T-Shirt und grauer Flanellhose auf mich zu und meint, auch wenn man keine Gelegenheit gehabt hätte sich kennen zu lernen, würde er mich dennoch gerne umarmen. Er sagt das recht schüchtern und ich sehe ihm an, dass es ihn richtig Überwindung kostet. Seine Stimme ist angenehmer als gedacht.

Wir umarmen uns und in dem Moment weiß ich: Ich bin angekommen. Alles Schwere fällt von mir ab, ich fühle mich aufgehoben, selbst die Geilheit spielt überhaupt keine Rolle mehr, es ist, als würde ich wohlig versinken. Grandioses Gefühl!

[Dann aufgewacht, aber etwas von dem Gefühl bisher in den Tag retten können.]

tumblr

Ich finds schon etwas eigenartig, aber dann auch wieder richtig gut. Auf meinem tumblr-blog tummeln sich ja überwiegend nackte Männer. Auch in recht eindeutigen Posen – wau, ist man mal wieder vorsichtig: die haben auch mal einen Ständer und hin und wieder sieht man auch – iiiii – Sperma. Und ich bin nach wie vor der Überzeugung: Wenn das gut photogarphiert ist, dann hat das einfach was. Klar, da spielt Erotik und Sex immer mit, aber auch rein phototechnisch kann man dem Ganzen einen Reiz abgewinnen. Und ich reblogge ja nur die Photos, die mir an sich gefallen (also die Fraktion der dickbäuchigen Männer, die in Strings posen fallen an sich schon mal raus genauso wie alles, was meint, das Boxershorts erotisch sein könnten oder auch die verdammt große Fraktion, die meint mit Ich-halte-mal-meinen-Dödel-in-die-Kamera sie sehenswert. Der tumblr-Account ist schon recht schwul – schätze, auf jedem 100. Bild ist auch ne Frau drauf – aber wenn ich meine Follower mal so durchgehe und von ihrem Account und wa sie da zeigen … da wundert es mich schon etwas, das gut 1/4 meiner Follower ausschließlich Frauenakte zeigen, aber mich ‚abonniert‘ haben.

Warum gibt es keine Kampagne gegen Verklemmtheit? Und wie müsste die aussehen?

Erotischer Adventskalender - der Test

Du wolltest schon immer wissen, was die teuren erotischen Adventskalender taugen? Ich habe den Test für dich gemacht ...

Rummelschubsers Blog

Ein Rummelschubser im Kampf vs Glioblastom

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Geschichten aus der Großstadt

aus dem Leben eines Singles.

Confidentcontradiction

aus dem Leben eines Twentysomething-Mädchens

Depressiver Optimist

Textrovertierter Vorstadt-P(r)o(l)et.

stefan mesch

Literature. TV. Journalism.

MARKUS JÄGER #DasguteBuch

Bücher und Begeisterung

Der Feind in mir.

Ein Protokoll.

HALLO WELT!

Mein Auslandsblog für alle in der Heimat

... ach, nichts.

Fachmagazin für depressive Landschaftsfotografie und allgemeinen Kulturpessimismus