Durch die Zeit

Tag: String

# 529 – als der BMI noch kleiner war

Als der BMI noch kleiner war

outdoor

Nicht, dass mir gerade einer abgeht oder ich nicht weiß, wohin mit meinem Ständer – nein, so ist das nicht, aber irgendwie ist es dann doch ein Lustgefühl, die Wäsche draußen auf der Wiese aufzuhängen.

Das muss irgendwie total tief in meiner Kindheit versteckt sein, denn seit ich sieben bin, gab es immer einen Trockraum, in meinen eigenen Wohnungen, trocknete die Wäsche eben im Zimmer oder im Flur. Seit wir hier eingezogen sind, freu‘ ich mich wie ein Schneekönig, die große Wiese nutzen zu können.

Es ist jetzt nicht auch so, dass ich heute beim ersten Mal gleich meine ganze Reizwäsche rausgehängt habe, insbesondere diesen hübschen goldenen String mit dem Elefantenrüssel vorne dran … wer jetzt glaubt, das ich sowas habe (also String mir Rüssel, alles andere ist, glaub ich, vorhanden) der / die ist selber dran schuld! … nein, es waren nur ein paar Handtücher – aber jetzt renne ich alle sechs Minuten zum Fenster, um zu schauen, wie hübsch die Wäsche im Winde weht.

Und es macht definitiv richtig Spaß!

Der Keller

So lautet einer der fünf autobiographsichen Erzähltexte von Thomas Bernhard, die alle absolut und uneingeschränkt (!) lesenswert sind. Aber den Keller meine ich jetzt nicht, sondern unseren.

Mein Mann scheuchte mich heute hinunter, um gemeinsam zu schauen, was weg kann. Und es ist so, wie Komilitone U. vor Jahren schon behauptete: „Der Keller ist nichts anderes als eine vorgelagerte Müllhalde“.

Aber auch im Dreck – „denn Gold findet man auf der Straße und Straßen sind aus Dreck gebaut“ (M.M.W.) – fand ich noch ein paar kleinere Schätze, u.a. eine Zeitungsfoto, auf dem ich als Jüngling zu sehen bin (bald wohl auch hier), ein paar Casetten von denen ich hoffe, dass ich sie noch digitalisieren kann (eine Raubkopie einer tollen Lesung und ein sechsstündiges Interview, was ich vor Jahren (*lach* – da war ich 21) mal mit einem KZ-Häftling geführt habe), ein paar andere Fotos, u.s.w.

Und – unvermeidlich – noch einige Exemplare Unterwäsche, die letztendlich dann doch noch gut in mein Unterwäschenmuseum gepasst hätten. Aber den Plan habe ich ja in der Zwischenzeit aufgegeben. Vom knappsten String bis zum Ganzkörperbody hatte ich echt alles, in allen Stoffen, Schnitten, Farben, Fabrikaten, … Richtig sicher bin ich mir nicht mehr, aber ich meine, dass ich auch einen Leopardenfell-String hatte. Interessant zu beobachten, dass ich, als ich die Teile noch mal kurz durch bin, bei fast jedem sofort wieder wusste, wie sie sich trugen und warum ich sie aussortiert habe. Fünf Teile haben dann nochmals Gnade gefunden.

Ach ja: Und Wein ist echt ausreichend da. Ein ganzer Schrank voll. Von mir gekauft. Aber komplett vergessen.

 

tumblr

Ich finds schon etwas eigenartig, aber dann auch wieder richtig gut. Auf meinem tumblr-blog tummeln sich ja überwiegend nackte Männer. Auch in recht eindeutigen Posen – wau, ist man mal wieder vorsichtig: die haben auch mal einen Ständer und hin und wieder sieht man auch – iiiii – Sperma. Und ich bin nach wie vor der Überzeugung: Wenn das gut photogarphiert ist, dann hat das einfach was. Klar, da spielt Erotik und Sex immer mit, aber auch rein phototechnisch kann man dem Ganzen einen Reiz abgewinnen. Und ich reblogge ja nur die Photos, die mir an sich gefallen (also die Fraktion der dickbäuchigen Männer, die in Strings posen fallen an sich schon mal raus genauso wie alles, was meint, das Boxershorts erotisch sein könnten oder auch die verdammt große Fraktion, die meint mit Ich-halte-mal-meinen-Dödel-in-die-Kamera sie sehenswert. Der tumblr-Account ist schon recht schwul – schätze, auf jedem 100. Bild ist auch ne Frau drauf – aber wenn ich meine Follower mal so durchgehe und von ihrem Account und wa sie da zeigen … da wundert es mich schon etwas, das gut 1/4 meiner Follower ausschließlich Frauenakte zeigen, aber mich ‚abonniert‘ haben.

Warum gibt es keine Kampagne gegen Verklemmtheit? Und wie müsste die aussehen?

Anton Weyrother

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