Durch die Zeit

Tag: Traum

Hochleistung

Gestern lag ich schon um 23 Uhr – also eigentlich schon um 22 Uhr – im Bett. Das ist an sich schon bemerkenswert. Hab‘ auch nur noch recht kurz gelesen und verfiel mit etwas Mühen in einen äußerst unruhigen Schlaf. Irgendwie hatte ich keine Lust auf die Träume, die mein Un(ter)bewußtes mir meinte vorspielen zu müssen, also wachte ich 40 oder 50 mal auf, wälzte mich im Bett auf die anderen Seite, befahl mir einen anderen Traum, um dann in die nächste Episode der Traumstory einzusetzen.

Schwierig zu erklären, aber ich habe Träume, Kinofilmen gleich, die ich immer wieder träume, meist nur mit wenigen Varianten. Und zwei dieser Kinofilme liefen heute Nacht ab – aber die wollte ich einfach nicht sehen. Mir wäre anderes einfach lieber gewesen, etwas mit Musik, notfalls auch was mit nackten hübschen Frauen, aber nicht diesen Scheiß.

Andererseits bin ich sowas von voll von Bewunderung ob der menschlichen Hinrleistung. Da gaukelt mir diese graue Masse Bilder, Gerüche, Erlebnisse vor, die absolut real sind aber in u.a. in Gegenden spielen, in denen ich noch nie war und die ich auch nicht aus dem Fernsehn kenne (und wenn dann so minutenweise). ABer dieses Hirn macht daraus Langspielfilme in Dolby-Sourund mit haptischen Effekten u.s.w. Vorallem die Konsequenz heute, einfach mit der nächsten Szene weiter zu  machen, wobei ich die vorige doch gerade abgebrochen habe … Respekt, Respekt. Langer Kampf bis ein dritter Film begann – aber der war dann echt so, dass ich schließlich freiwillig aufgestanden bin. Als Schüler in Indien hat man nicht so richtig Spaß …

Traum

Wir sehen uns das erste Mal bei einer Kurzvorstellung in einer Gruppe. Und mit dem ersten Blick wissen wir, dass wir bei der ersten Gelegenheit über uns herfallen werden und nicht eher von uns lassen, bis wir auch den letzten Tropfen Sperma abgespritzt haben werden, bis wir in Schweiß und Sperma gebadet erschöpft und verknäult nach Luft schnappen werden. Mit dem Blick wissen wir auch, dass jeder von uns jetzt schon einen Ständer in der Hose hat und es nicht er warten kann, dem anderen die Klamotten vom Leib zu reißen. Dabei ist er nicht gerade mein Typ, ein bißchen tuntig wirkt er schon.

Doch wir treffen uns nicht. Stattdessen muss ich auf einem Campinplatz an einem peinlichem Geburtstag teilnehmen und beginne vor lauter Fremdschämen wieder mit dem Rauchen.

Die gleiche Gruppe trifft sich zum Abschied. Da kommt er im ärmellosen weißen Feinripp-T-Shirt und grauer Flanellhose auf mich zu und meint, auch wenn man keine Gelegenheit gehabt hätte sich kennen zu lernen, würde er mich dennoch gerne umarmen. Er sagt das recht schüchtern und ich sehe ihm an, dass es ihn richtig Überwindung kostet. Seine Stimme ist angenehmer als gedacht.

Wir umarmen uns und in dem Moment weiß ich: Ich bin angekommen. Alles Schwere fällt von mir ab, ich fühle mich aufgehoben, selbst die Geilheit spielt überhaupt keine Rolle mehr, es ist, als würde ich wohlig versinken. Grandioses Gefühl!

[Dann aufgewacht, aber etwas von dem Gefühl bisher in den Tag retten können.]

8 Monate, 2 Tage, 16 Stunden

Banal gesagt: 1.000 Euro gespart. Denn das habe ich sonst in der oben genannten Zeit ausgegeben, um zu rauchen.

Zugegeben, mehr als die Hälfte des eingesparten Geldes habe ich in ein Paar Wanderschuhe (69,95 €), einem Buch (261 €) und einem Ipod (259 €) investiert. Jetzt stehen noch die Tagebücher der Concourts aus (250 €) die ich eigentlich morgen schon locker bestellen könnte und dann gibt es nur noch das Fernziel einer „Tangomat“ – aber das wird nach Stand der Dinge erst in 536 Tagen was.

Es hat mich schon überrascht, dass das Aufhören nach 30 Jahren eher unspektakulär verlief. OK, so ganz einfach war es nicht, aber schwer war es dann auch nicht. Das hat mich sehr verwundert, daher bin ich nach wie vor in dieser Hinsicht auf der Hut. Gerade in den letzten zwei, drei Wochen war die Lust auf eine Zigarette enorm hoch. Gestern bei Freunden, die beide rauchen. Irgendwie schon große Lust, aber wenn ich dann den Rauch rieche … äh, nee, muss nicht so unbedingt. Entschlossen ist das noch nicht.

Manchmal träume ich dass ich eine rauche und hab dann im Traum mit mir echt Stress, weil ich doch nicht mehr rauche …wenn man das besser beinflussen könnte! Nachts, im Schlaf, im Traum die ein oder andere Zigarette in aller Ruhe, mit allem Genuß … da wäre ich sofort dabei.

Werden es drei?

Was ist denn mit mir los? Jetzt schon der zweite Orgasmus in diesem Jahr – also im Traum. Damit habe ich sämtliche Traumrekorde jedenfalls gebrochen, weil ich üblicherweise (leider) nie sexuell träume. Diesmal war es noch konkreter als beim ersten Mal in diesem Jahr, war auch eine komplett andere Konstellation. Beim Aufwachen jedenfalls sehr, sehr kritisch mein Kopfkissen angeschaut.

Muss dennoch nicht sein

Das ist schon phantastisch, was da Hirn und Unterbewusstes so bei Albträumen alles leistet. Heute in den frühen Morgenstunden wirklich einen schrecklichen Albtraum gehabt, dauernd davon aufgewacht und versucht, mit einer anderen ‚Geschichte‘ wieder einzuschlafen. Das gelang auch, aber die Geschichte wandelte sich dann immer wieder verdammt geschickt zurück zum ursprünglichen Albtraum. Einerseits total nervig, weil ich jetzt so richtig schön unausgeschlafen bin, andererseits beeindruckend, welche Kreativität in einem steckt.

Und was ich immer ganz beonders bei dieses Horrorträumen ‚bewundere‘, sind die ausgefeilte Kamerafahrten – das ist ganz großes Kino.

Traumanalyse

Gefühlt die halbe Nacht im Traum nichts anderes getan als eine Website programmiert, aber nach Vorgaben so, dass nichts funktionierte und Inhalt erst gar nicht angezeigt werden konnte.

Die andere Hälfte der Nacht war ich dann im Traum damit beschäftig, auf einem Schiff meine Dienste anzubieten, die aber keiner haben wollte.

Sag‘ ich mal so: Mein Traumgenerator war auch schon mal besser drauf.

HB-Männchen

Anstrengender Traum, in dem ich mit anderen in einer Klasse sitze und immer jemand Dinge fragt, die nicht zum Thema gehören oder zu spezifisch sind. Aufgewacht an die aktuelle Situation denken müssen, die mich auch sofort wie ein HB-Männchen in die Luft gehen lässt, wenn ich davon erzähle. Nun setze ich die Hoffnung auf einen traumlosen Mittagsschlaf.

Irgendwie so

Geträumt, dass ich träume wie ich einschlafe und träume.

Anton Weyrother

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