Durch die Zeit

Tag: Unterhose

Ungelöste Fragen (10)

Warum ist man wahlweise ein „Schwein“ oder eine „dreckige Sau“, wenn man mal ohne Unterhose in die Jeans steigt?

CK in der Tonne

Für mein geplantes Unterhosenmuseum natürlich auch vor Jahren ein paar Calvin Kleins angeschafft. Sündhaft teuer und gar nicht mal so schick. Die letzte habe ich heute in die Tonne getreten, denn so ein ausgeleirtes Ding mag man weder tragen noch ansehen. Bei der Menge von den Dingern, die ich habe, kann man auch wahrlich nicht behaupten, ich hätte sie oft getragen oder sie sein besonderen Beanspruchungen ausgesetzt gewesen. Einfach schelchte Qualität.

Dennoch im Überfluss

Gute drei Stunden stand ich jetzt vor meinem Kleiderschrank. Nicht, weil ich heute Abend ausgehen und mir überlegen musste, was ich denn anziehe. Nein, ich hatte mir schon lange vorgenommen, mal auszumisten.

Würde einer von Euch jetzt den Kleiderschrank sehen, dann würdet der- oder diejenige sicher sagen: „OK, das ist ja wirklich schön aufgeräumt, alles akurat Kante auf Kante gelegt, alle Hemden schön auf Bügel in die gleiche Richtung, auch die Anzüge schön auf dem Bügel, neben den einzelnen Hosen“. Nur meine drei Unterhosenschubladen bleiben weiter Krabbelkisten, aber die hätte ich auch dann niemanden gezeigt – oder doch? Niemand aber würde jetzt sagen: „Boa, hast Du aber wenig Klamotten! Wie willste denn damit auskommen? Das geht doch gar nicht!“

Im Flur stehen 8 (!) gelbe Säcke randgefüllt mit Klamotten. Die gehen dieser Tage noch als Spende in einen phantastischen Laden. Der verkauft nämlich das ganze Zeugs auf ehrenamtlicher Basis, um das eingenommene Geld dann zu spenden. Die anderen zwei gelben Säcke wandern auf den Müll, das kann echt niemand mehr anziehen.

Bei jedem Teil habe ich mich gefragt, wann ich es das letzte Mal anhatte. Da gab es Pullis, von denen ich sicher weiß, in den letzten acht Jahren nicht. Ich gehe daher davon aus, dass ich ihn in den nächsten acht Jahren auch nicht vermissen werde. Da gab es Hemden, die hatten noch so einen kleinen Papierstreifen von der Reinigung. Die letzten Hemden, die ich zur Reinigung gebracht habe …. das war äh … vor 13 Jahren, 14?

Am Schwersten habe ich mich bei den Unterhosen getan *lach* – da ist auch nur der kleinste Schwund zu konstatieren, aber da die ja auch den wenigsten Platz einnehmen …

Schlaffe Gummis

Ich besitze mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die größte Unterhosensammlung dieser Nation. Und so kommt es, dass die Teile im Grunde nun in großen Abständen ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden (können). Aber nun machen gerade zwei Markenteile schlapp, zudem noch Lieblingsteile. Die Gummis vermögen den recht sehr zarten Stoff einfach nicht mehr zu halten. Fühlt sich schon doof an und macht echt keine Laune, dauernd mit zwei Fingern im Jeansbund rumzuwühlen, um das Teil wieder in die Höhe zu bekommen.

Ich brauche also noch eine weitere Schublade, um den passiven Stücken eine neue Heimat zu geben.

Einmal ausziehen, bitte!

Das letzte Mal, dass ich nur mit einer Unterhose bekleidet vor einem Arzt stand, war wohl bei der Musterung. Lang, lang ist’s her. Heute bei der Hautärztin zum Hautscreening war es dann wieder soweit, aber so peinlich wie damals war es mir nicht. ‚Peinlich‘ fand ich eigentlich nur, dass sie überall „Alterswarzen“ fand und ich mich an warzige Hexen aus Kinderbücher erinnert fühlte.

Jetzt weiß ich aber, dass ich am Kopf auch vier Muttermale habe und der eine dicke Punkt auf der Brust weg muss.

Nächtens

Manchmal würde ich schon gern wissen, was ich eigentlich nachts so treibe. Heute morgen lagen Unterhose und -hemd, mit denen ich ausnahmsweise mal zu Bett gegangen war, schön zusammengefaltet – was ich selbst im wachen Zustandt beim ausziehen nicht mache – neben dem Bett.

Ungelöste Frage (1)

Warum haben Männer, wenn sie Sex mit einer Frau hatten und aus dem Bett steigen, im Fernsehen immer eine Unterhose an?

Eule, Fledermaus u.a.

Derzeit muss ja richtig was los sein, mit mir, in mir. F. erzählte am Wochenende, dass ich nachts nicht nur mal wieder im Bett saß, sondern diesmal auch versuchte, aufzustehen. Kurze Zeit später hing ich wohl mal wieder so über der Bettkante, dass er mich zurückziehen musste. Mitbekommen habe ich davon natürlich nix.

An den letzten Morgen lag zudem das, was ich nachts angezogen hatte, feinsäuberlich zusammengelegt oben rechts im Bett. Und als ich vorgestern den kleinen Stapel vergessen hatte wegzuräumen, war er heute morgen einfach ein Stückchen höher.

Und wenn ich auf die App schaue, die meine Schlafphasen meint aufzuzeichnen und wenn ich der glauben sollte, dann sind die Nächte definitiv wild.

Ist schon komisch, wenn man morgens immer wieder merkt, wie das Unbewusste (oder was das auch immer ist) das Kommando übernimmt.

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