Durch die Zeit

Tag: Vater

92

Heute wäre mein Vater 92 geworden – aber er ist ja nicht einmal 82, geschweigen denn 72 geworden. Ob 92 so erstrebenswert ist, hängt ja von der Konstitution ab. Ein paar Jahre mehr hätte ich ihm auf alle Fälle gewünscht.

Heute hätte ich ein paar Fragen schon noch an ihn – besser: überhaupt mal Fragen. Ob ich sie je gestellt hätte oder ob er sie überhaupt je beantwortet hätte steht ebenfalls, wie die Konstitution, in den Sternen.

Bin gerade hin und her gerissen, weil ich nicht weiß, ob es eben gut ist, wie es eben ist oder ob eine Auseinandersetzung vielleicht doch besser getan hätte? Selbst wenn es heute möglich wäre, es käme doch ne ganze große Ecke zu spät.

Also: Nicht jammern, es lässt sich eh nicht ändern, lieber schauen, dass ich da jetzt zügig durch und rauskomme.

 

Erinnerung aus gegebenem Anlass

Nachher dann noch zu T., private Abifeier. Letzter Woche auch schon bei ihm gewesen, da war Abiball. Bei der Zeugnisübergabe war ich dann aber nicht dabei.

Man begeht die Hochschulreife in der Zwischenzeit groß und ausführlich.

Bei mir damals gab es eine lauwarme Rede des Vizedirektors, die Übergabe des Zeugnis, anschließend ewas zu trinken, etwas Musik und gut war’s. Mir hat man damals dann vorzugsweise konduliert, nicht weil mein Abi so schlecht gewesen wäre (immerhin 2,4! was für meine schulische Begeisterung einer 1,1 gleichkommt) sondern da mein Bruder – der genau wie T. heißt – ja kurz davor tödlich verunglückt war.

Und wie sehr man meine Leistung schätzte, brachte wohl am Besten mein Vater zum Ausdruck, der mir mit folgenden Worten ‚gratulierte‘: „Vor zwei Jahren hätte ich keine fünf Mark auf Dich gesetzt.“

Mir ist gerade etwas bitter.

Ungerecht

Wenn T., der BMW*-Trainer von Montag, mal nicht konnte, dann hat ihn seine Frau S. vertreten. Eine Peruanerin, die wohl in ihrem richtigen Leben irgendwelche geheimen Kräfte zu Höchstleistung drillt. Übernahm sie bei uns Altherren das Kommando, krachten die Knoche nur noch so. Nur zehn Einheiten, versprach sie vor jeder Übung, dass sei ja nicht viel und man könne auch gleich mal anfangen. Und dann zählte sie in ihrer Art die zehn Wiederholungen mit einer quasi lachenden Stimme runter: 10 – 9 – 8 – 7 – 9 – 8 – 7 – 6 – 5 – 4 – 6 – 6 -5 – 5 – 5 – 4 – 4 – 4 – 3 – 5 – ….  Das war echt höllisch manchmal – vorallem, weil sie mitmachte und  man ihrer Stimme irgendwelche Anstrengung nicht anhörte.

Jetzt hört T. auf, weil er sie pflegen muss. Nach Krebs und Chemo jetzt Herzinsuffizienz mit einer Leistung von gerade noch 15 Prozent.

Das erinnert mich dann an meinen Vater und meine Lieblingstante. Das ganze Leben lang gesund gelebt, weder gesoffen noch geraucht noch übermäßig gegessen oder sonst was – und dann – zack.

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* BMW = Bauch muss weg

in progress

Mich lässt das gestrige Gespräch nicht los. OK, es war schon richtig krass, das ist das eine – das ander ist, dass ich das Gefühl habe, dass ich für ihn als „alter Mann“ eine gewisse Rolle habe / bzw. er sie mir zuschrieb.

Auch wenn K. jetzt wirklich nicht viel jünger ist als ich (wohl fünf oder sechs Jahre, mehr defintiv nicht) kenne ich schon den Wunsch, einen älteren Mann zu haben, mit dem man(n) sich austauschen kann, der so ein bisschen auch Vater ist – aber bloß nicht Vater ist.

Der Wunsch nach dem „väterlichen Freund“, so wird es meist genannt. Einer, der Erfahrung hat, der Ruhe hat aber eben weiß, was Mann so auszustehen hat, was Mann so beschäftigt, was Mann will, was Mann …

Das ist alles komplett unausgegoren, durcheinandrig, unüberlegt, … aber es lässt mich nicht los.

Vom Tag

Schönen Tag mit P. gehabt. Interessanterweise mit viel nackt. Ist eigentlich nicht so sein Ding. Dazwischen Zimmer streichen. Reden über Väter und Sex – in der Offenheit ebenfalls ungewöhnlich. Macht mit mir viel im Kopf.

Genieße gerade die Zwischenzeit mit mir im ICE, denn das Restwochenende wird einfach nur anstrengend.

Zuhause wartet der Mann mit einem Sekt, denn unserer Verpartnerungsmedaillons sind heute fertig geworden.

Und das Besondere zudem an diesem Beitrag: Aus einem pünktlich fahrenden, funktionstüchtigem ICE mit derem kostenlosen Bordangebot gesendet!

Achat

Heute Todestag meines Vaters. Es gibt Tage, an die erinnere ich mich wesentlich lieber. Aber dieser Tag, und die Wochen davor, haben sich eingebrannt.

Schon als kleiner Junge fand ich seinen Siegelring immer so wahnsinnig toll, dass ich ohne auf meine Geschwister zu achten, laut forderte, dass ich, „wenn Papa tot ist“, den dann auch bekomme. Das habe ich so oft getan, dass das wirklich sozusagen eine gesetzte Sache wurde. Als meine Mutter mir noch am Todestag den Ring im Beisein meiner Geschwister gab, war das so, wie es sein sollte (auch für die Geschwister).

Als Kind habe ich ihn an zwei Fingern, dann am Daumen tragen müssen, damit er einigermaßen passte und auch heute ist er mir immer noch viel zu groß. Erst heute war ich beim Juwelier, um ihn mir enger machen zu lassen, damit ich ihn in Zukunft auch tragen kann. Warum nach vielen Jahren erst jetzt, erklärt sich mir nicht wirklich. Aber wenn ich jemanden aus meiner Familie gerne erzählen würde, dass ich nun ganz offiziell einen Mann habe, dann ihm – er wäre wohl der gewesen, der sich wirklich aufrichtig gefreut hätte.

Immer noch …

… out of order.

Vom Arbeitsplatz aus aber  schnell ein paar Sprengsel der vergangenen Tage:

  • Als T., der 16-jährige Neffe von E., eintrifft, ist es ganz normal, dass wir uns zur Begrüßung umarmen. Meinen Tanten und Onkels habe ich damals höflich die Hand gegeben, sie mir auch – mehr gab es da nicht an Körperkontakt.
  • Bei den Vorstandswahlen in Verein 1 erhalte ich doch tatsächlich die meisten Stimmen.
  • Auf der Todesanzeige für meinen Onkel – den ich seit dem Tod meines Vaters nie wieder gesehen habe – hat man hinter jedem seiner Vornamen ein Komma gesetzt.
  • Ich glaube, ich bin deswegen schwul, weil ich Frauen einfach nicht kapiere. Wenn eine Frau Sex will, sitzt sie als Aufforderung dann mit verschränkten Armen unter einer Decke und schaut fern?
  • Dreimal dabei ‚erwischt‘, dass meine Intuition echt hilfreich war.
  • Die Internetlosigkeit ist gar nicht mal so schlimm, aber bloggen und Bilder gucken vermisse ich schon etwas.

Schön zu hören.

Gestern mit V. beim ‚Expertengespräch‚. Bei der guten Flaschen Rotwein erzählte sie etwas später, dass sie damals, als sie meine Praktikantin wurde, schon versucht hätte, mich anzumachen, bis sie begriffen hätte, dass ich auf Männer stehe. Sie sei wirklich frustriert gewesen.

Und ihr jetziger Freund, Vater der Tochter und wohl zukünftiger Ehemann, hätte es jetzt nicht wirklich verstanden, warum sie sich für den Abend hübsch macht (und hübsch ist bei V. meist untertrieben) und sie sich sogar (wie immer dezent und perfekt) geschminkt hätte. Ob da vielleicht nicht doch …

‚Entlastung‘ – oder: Pauschalierung macht’s halt einfach

Schoß mir gerade in den Kopf. Ich bin ja der einzige (offen lebender) Schwule in meiner Familie. Und da Vaters- und Muttersfamilie alle aus dem katholischen … Also war das für meine Eltern halt immer schon so ein Crux (sic!), dass gerade sie nen schwulen Sohn … und jetzt kapiere ich gerade als meine Mutter letztens anrief, um mir mitzuteilen, dass es Tante B., ihre jüngste Schwester, ja ganz, ganz, ganz schwer hätte, da deren ältester Sohn, S., Moslem geworden ist!

Es gibt also Schlimmeres.

Und da ist einfach so vernunftsunmäßig, so blöd, so … nur weil manche schwul sind, meint irgend so ein Typ in Amerika – dank der ‚genialen‘ Waffenpolitik – 50 Schwule abzuknallen, worauf hin der nächste Gehirnamputierte meint ein Einreiseverbot … erlassen zu wollen, für alle, die gefährlich sind …

Warum fehlt es den Menschen am Mut zu denken? Weil den Finger auf andere zu zeigen einfach leichter ist.

 

 

Als Sohn eines Beamtens

Als Sohn eines Beamtens ist mir ja einiges in die Wiege gelegt worden. Nicht nur Korrektheit und Pünktlichkeit, sondern auch die Liebe für gespitzte Bleistifte (deswegen bin ich stolzer Besitzer von gleich drei Druckbleistiften) und Klarsichthüllen. Und würde mein Vater noch leben, ich glaube, er würde heute Abend für Abend über seinen Rechner gebeugt sitzen und die letzten Geheimnisse von Excel erkundigen. (Da bin ich mir soo sicher, das hätte ihm aber so was von Spaß gemacht – und wir hätten ein Thema gehabt.)

Als Sohn eines Beamtens weiß man auch, wie wichtig ist, alle Vorgänge parat zu haben, nichts zu verlieren, zu horte, zu sammeln – aber natürlich nur organisiert, durchdacht, strukturiert und praktikabel.

Also habe ich heute Abend über 5.000 Mails schön strukturiert, auf dass ich sofort Zugriff haben kann, wenn es mich anficht, was V. 2011 im November mir geschrieben haben mag.

Also habe ich begonnen – zu löschen. Das wird zwar noch ein paar Abende dauern, denn pauschal kann ich nur weniges löschen, aber warum soll ich Mails bewahren, deren Aussagen darin besteht, dass man sich morgen schon / erst um 15 Uhr trifft – also am 11. Juni 2009. Wen interessiert das? Mich nicht.

Das Ziel: Empfangene Mails unter 1.000, gesendete Mails mindestens 100.000, da jedes Wort von mir … nee, es wird überschaubar werden, denn was ist schon wichtig?

Annus horribilis

Also das vor 20 Jahren war für mich eins, ohne jede Frage.

Gerade gesucht, ob es noch Tagebuchaufzeichnungen gibt. Ein paar wenige habe ich gefunden, ca. 50 Seiten. Aber sehr ungleich verteilt. Bin noch am überlegen, ob ich aus ihnen zitieren werde. Habe das mal in einem früheren Blog  gemacht und fand das irre spannend.

Interessanterweise gibt es aus dem Jahr auch eine Menge von Fotos, die ich teilweise zeitlich aber gar nicht zuordnen kann. Hab ich damals wirklich ne Geburtstagsfete gemacht in der neuen Wohnung, obwohl ich mich gerade komplett tragisch von meinem ersten Freund getrennt hatte und hochdepressiv war?

Dass ich in dem Jahr mit meiner Ex noch Sex hatte, wundert mich etwas, dachte es sei früher gewesen. Und mit M., dem geliebte M., hatte ich anfangs des Jahres noch Kontakt. Die Bilder aus dem Sommer gehören aber in ein anderes Jahr, denn den Sommer verbrachte ich im Kern am Sterbebett meines Vaters. Einen Job suchte ich auch. Die Therapie war anfänglich extrem anstrengend und schwierig.

Ein paar Akte gibt es aus der Zeit, so gar ein paar versaute, dachte, damit hätte ich auch später angefangen.

Viel schwarz war in dem Jahr. Viele düstere Gedanken. Viel Angst, viel Trauer, viel Verzweiflung, viel Hoffnungslosigkeit.

Erbe

Mein Vater wäre heute 88 geworden. Wie gesagt wäre. Bald sind es 20 Jahre, dass er nicht mehr ist.

Über diese letzten Monate seines Lebens könnte ich wohl einen Roman schreiben, denn sie gehörten zu meinen intensivsten, schwierigsten, erkenntnisreichsten, sonnigsten, schwersten, konsequentesten, z.T. auch klarsten und ehrlichsten Monaten überhaupt.

Aber wer liest schon Romane im Internet?

Aber die eine Geschichte für die digitale Welt, die nichts vergisst.

Als Halbwüchsiger – den Begriff wähle ich bewusst, denn Kind war ich nicht mehr, Jugendlicher noch nicht – habe ich meinem Vater bei einem Abendessen im bittersten Tone vorgeworfen, er solle doch in ein Trapistenkloster gehen, da könne er dann ohne Störung der Familie schweigen. Meine Mutter hat mich danach nachdrücklich aufgefordert, mich bei ihm zu entschuldigen, da es ihn schwer getroffen haben muss. Ob ich das getan habe, erinnere ich mich nicht mehr.

Nicht nur mein Mann wirft mir immer öfters vor, ich solle doch endlich mal den Mund aufmachen und was sagen / erzählen / beantworten. Und von ihm höre ich echt oft: „Habe ich da ein Nicken gehört?“

Dante

Immerhin ist es ja nun auch langsam zu mir gedrungen, dass man dieses Jahr den 750. Geburtstag von Dante feiert. Und ich gehöre wohl zu den ganz wenigen, die „Die göttliche Komödie“ noch nicht gelesen haben. Im Bücherschrank fand sich sogar eine Ausgabe, und was für eine. Es war das Weihnachtsgeschenk meines Großvaters an meinem Vater 1953.

Jetzt red‘ i – oder eben auch nicht

Ich fühle mich schon sowas wie geehrt, dass J. heute zwei Stunden aus H. angereist ist, um mit mir vier Stunden in der Küche zu verbringen, um dann den gleichen Weg wieder zurückzunehmen. Ich meine, wer nimmt schon die Zeit und das Geld in die Hand für vier Stunden? Andererseits war mir die ganze Sache dann aber irgendwie zu einseitig, denn gefühlt 3:47 Stunden zuzuhören und für die Dauer von 0:13 selber zu Wort zu kommen – das ist irgendwie nicht mein Ding. OK, vielleicht waren es auch 17 Minuten oder 21, aber mit Sicherheit keine 30.

Aber letztendlich ist das auch nicht verwunderlich. Irgendwie scheine ich so etwas auszustrahlen, was den anderen animiert, zu reden was es zu reden gibt. Und es scheint auch ein weitverbreitetes Bedürfnis zu sein, reden zu können bzw. zugehört zu bekommen.

Und ich muss der Wahrheit da langsam echt ins Auge schauen, dass ich, je älter ich werde, immer mehr meinem Vater ähnel. Bis der ein Wort sagte, musste schon echt was passieren. Als Kind habe ich ihm das richtig übel genommen und ihm einmal lautstark vorgeworfen, er solle doch lieber ins Kloster gehen als hier beim Abendessen sitzen, wenn er doch eh nie was sagen würde. Boa gab’s danach von Mutter einen Abrieb!

So was wie ‚Vermächtnis‘

An unserer ‚Originale‘-Wand hängt – seit ca. 15 Jahren – auch ein Photo meines verstorbenen Vaters zusammen mit – wie ich vorhin feststellte – vier statt erinnerter drei fotokopierter Blätter. Sein Rezeptvermächtnis: Maultaschen (OK), Flädlesuppe (OK – und mit einem Wahnsinnstrick), Spätzle (OK) und Gefüllte Kalbsbrust (hä? wann soll es die je gegeben haben?).

Heute habe ich das Bild abgehängt, den Rahmen geöffnet, die Rezepte gelesen (und mal wieder auf seine Handschrift geflucht, die furchtbar schön aussieht, sehr elegant ist, sehr ästhetisch – aber kaum lesbar).

Warum das erst jetzt?

Warum das jetzt mit einem guten Gefühl?

Und diese heutige Beschäftigung mit Vater über das Bild, die Rezepte machen mich nach all den vielen Jahren nicht traurig sondern es ist eine Art Bereicherung. Wie ein ‚Vermächtnis“, dem ich ich mich gerne verpflichtet fühle. Klar, dass sein Maultaschenrezept die nächste Aktion wird (auch wenn ich gleich ein Ei mehr für den Teig nehme).

Mit ohne

Ist halt so. Immer wieder wandern die Gedanken zu A., in die eigene Geschichte.

Den Tag soweit es nur irgendwie ging bisher nackt verbracht. Und manchmal frage ich mich schon, ob das nicht etwas leichtsinnig ist, so ohne alles am Herd zu stehen. Und ob den Nachbarn die sieben Kilo mehr gut finden, die ich gerade mit mir herumtrage, ist eher eine theoretische, denn das „Nein“ klingt einfach sofort mit.

An dem Tag, als mein Vater starb war es ähnlich heiß. Und da saß ich auch nackt auf dem Balkon, egal was die anderen dachten, bevor ich dieses Drang hatte, ins Krankenhaus zu fahren. Ich glaube manchmal, die anderen haben nichts gesagt, weil mein Vater selber immer gerne nackt in der Sonne gesessen ist. Ich glaube, von ihm habe ich das einfach, dass es irgendwie kein Thema ist, nackt durch die Gegend zu laufen, wenn es warm genug ist.

Aber jetzt werde ich mir dann doch leider noch was anziehen müssen, bei Bekannten im Garten auf ein kühlendes Bier eingeladen.

Deutschstunde

Vor fast genau 30 Jahren zum ersten Mal gelesen, die „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz. Wollte es immer schon nochmals lesen und weil es gerade in Frankfurt gelesen wird, war das ein guter Anlass, denn das andere Buch, was ich gerade in Arbeit habe, ist gähnend langweilig.

Ist schon spannend zu sehen, an was man sich noch erinnern kann und an was nicht mehr. Der Bruder Klaas überraschte mich, bis er dann doch wieder dämmerte. Vollkommen vergessen hatte ich die Art und Weise der Mutter und nicht mehr so heftig in Erinnerung, wie vernagelt der Vater ist bzw. wird. Nach wie vor ein gutes Buch, auch wenn es mir diesmal schon so vorkam, als dass es Längen hätte. Überhaupt, bei dem Satzspiegel, den ich von zeitgenössischen Büchern schon gar nicht mehr kenne, dürfte das Buch im heutigen Druck wohl mehr als 400 Seiten haben. Und was ich überhaupt nicht mehr gut fand, war die fehlende Trennung beider Erzählungen, da verstehe ich einfach nicht, warum Lenz da nicht einmal einen Absatz eingeschoben hat, was vollkommen gereicht hätte.

Krebs

Ich hab‘ gerade so gar keinen Plan, wie man Menschen ‚begleitet‘, die Krebs haben. Menschen, den man irgendwie nahe steht, aber nicht so nahe. In meinem Umfeld sind es gerade zwei. Als mein Vater an Krebs erkrankte und starb war das irgendwie ‚einfacher‘. War halt Familie, man hatte alle Rechte und es war eher die Aufgabe, in der Familie für ‚Gleichstand‘ zu sorgen.

In einem der beiden Fälle kann ich wenigstens auf etwas Unterstützung hoffen, um die ich auch gerade gebeten habe. Aber einfach wird das alles dennoch nicht.

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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