Durch die Zeit

Tag: Yoga

Versuch

Angemeldet sind wohl sieben Leute. Erschienen vier. Nach der in sich eigenen VHS-Logik müsste das bedeuten, dass in drei, spätestens vier Stunden nur noch eine Person kommt. Die hat dann also Einzeluntericht in Tai Chi. Ob ich das sein werde, wage ich gerade zu bezweifeln, war jetzt nicht schlecht – aber es ist, wie es mir ankommt, verkopfter als Yoga, was  mir so richtig gut getan hat.

Just do it

Letzte Yoga-Stunde bei F. Außer mir ist nur noch eine weitere Kursteilnehmerin gekommen. F. gibt quasi nochmal alles und haut nach einer kurzen Aufwärmübung all das raus, was schwierig, anstrengend und nahezu unmöglich ist. Nach wenigen Minuten fließt der Schweiß und nach weiteren wenigen Minuten sind 90 Minuten auch schon wieder vorbei. Bei der Abschlussentspannung bin ich komplett tiefenentspannt, auch wenn das Hirn meint, Konfliktausflüge machen zu wollen – aber das fange ich dann doch irgendwie ein.

Fazit: Ich sollte unbedingt damit weiter machen, denn es tut mir einfach gut. Und wie ich gerade in der GT lerne: Just do it – und jetzt nicht ein hin und her machen, wo und mit wem ich am besten … sondern einfach ausprobieren, es gibt genug Studios und Möglichkeiten.

„Krank“

Mir einen Tag Auszeit genommen und heute mal ‚krank‘ gewesen. Aber da dadurch keine Arbeit liegen bleibt oder jemand anders in der Bresche springen muss, meine ich das  vertreten zu können.

Den Vormittag für mein Therapie-Tagebuch genutzt (also auch anders gemacht, aber das war dann schon der Schwerpunkt). Tat gut, es nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern mit Mühe und Arbeit all die Gedankenfetzen aufs Papier zu bringen und grob vorzusortieren. Es scheint mir, als würde sich das alles jetzt zu einem Bild formen, das ich jetzt nicht unbedingt gut finden muss, aber zu dem ich Stellung nehmen kann – und das ist echt eine Entlastung.

Nachmittags gelesen, abends dann Yoga. Ich stöhne mir da einen ab und der Schweiß fließt in Strömen. Aber da es mit gut tut, ist mir meine Außenwirkung so was von egal. Und es ist jetzt das 3. Mal schon, dass ich mit der einen Teilnehmerin gemeinsam zur Straßenbahn laufe und wir uns angenehm unterhalten.

Groopie

In Yoga heute nur noch zu dritt. Soll mir recht sein, denn ne bessere Betreuung ist nur noch vielleicht im Privatuntericht möglich. Nachteil: Sie lässt nix mehr durchgehen. Und da ich heute wohl etwas zu wenig gegessen habe, ist mir am Ende etwas schlecht vor Erschöpfung. Aber mein Mann hat Bolo vorbereitet, ich muss für E. und mich nur noch Spaghetti kochen.

Leider macht die Lehrerin in der VHS nicht weiter, dafür – bis sie einen richtigen Job gefunden hat – in einem Yoga-Club. Wenn das nicht all zu teuer ist, werde ich ihr dahin einfach folgen.

Nach drei Wochen Pause

So anstrengend Yoga nun auch immer ist – und es ist echt sau anstrengend, so wie die Lehrerin das macht – so geil ist das Körpergefühl danach. Und langsam hat sie echt recht, der hängende Hund (oder wie das Teil auch immer heißt) kann wirklich sehr entspannend sein.

Auch Robert Schuhmann machte Yoga

Der Erfinder / Die Erfinder von Yoga wird gerne in den Zoo gegangen sein. Anders erklärt sich mit nicht die vielen Tiernamen. Heute einen weiteren ‚Hüftöffner‘ namens „Die Taube“. Schon bei den anderen beiden hat die Lehrerin darauf hingewiesen, dass so was einen emotional angehen könnte. War aber nicht. Aber heute. Und wie. Am liebsten hätte ich losgeflennt. Und jetzt hänge ich wie ein Schluck Wasser in der Ecke.

Aber Schuhmann ist mir den ganzen Abend nicht aus dem Kopf gegangen. OK, „Rose“ haben wir noch nicht gemacht, aber war da nicht das letzte Mal ne „Lilie“ dabei (oder doch „Libelle“?) Egal, für mich ist das Lied Beweis gengu, dass auch Robert Schuhmann sich quälte.

Nu

Nur kurz zu Hause. Gleich geht es zum Yoga – mal sehen, wie das sich bei Sonne anfühlt. Dann auf dem direkten Wege in den Dienst. Hab‘ eine etwas komplizierte Hospitantin, nehme deswegen zwei Weine mit (also so kleine Flaschen, nicht die großen), dann wird’s schon mit Hilfe der Yoga-Entspannung gehen.

Gespreizte Giraffe oder so

Dieses komische Gefühl in den Oberschenklen sind dann doch keine Vorboten einer Erkältung, sondern einfach die Nachwirkungen des gestrigen Yogas.

Es wird auch mal wieder kürzer – nur heute nicht

Irgendwie komme ich so richtig gar nicht nach. Vor drei Monaten hätte ich aus den Erfahrungen der letzten 48 Stunden gut und locker für hier zehn Einträge verfasst. Jetzt reicht es gerade für ne kleine Liste, weil mir die Müdigkeit aus den Augen quillt, ich morgen um 7 raus muss, weil ich für Verein 1 um 8 in Aktion sein „will“ …

  • Yoga: Ich möchte mich definitiv nicht dabei sehen müssen und bemitleide die österreichische Lehrerin für den Anblick. Aber es tut einfach nur gut! Mit nur Yoga-Hose und nur leichtem T-Shirt und sonst nichts, ist es echt noch ne Ecke intensiver.
  • Bibliothek: Begegnung der 3. Art. Das Müffelmonster hinter dem Tresen für Rückgabe überschlägt sich vor Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich brauche unbedingt eine neue Version des Ausweises. O-Ton: „Da wir uns so gut kennen, machen wir das einfach mal auf dem kleinen Dienstweg – Sie bekommen in den nächsten zwei, drei Wochen ne Mail!“ Die Mail kam heute.
  • Warum hat „n1gw“ ihren Blog so plötzlich auf privat gesetzt?
  • Job 2: Die fachlich fundierte Kollegin muss sich Kinder-krank melden. Drei Kurzberatungen bleiben an mir hängen. Ich schwimme bei allen drei. Ich frage bei ihr nach – alles richtig gemacht.
  • Job 1: Der AL schmeißt mich mit Geheimaufgaben zu. D.h.: Er hat die Nase von Kollegin M.B. voll (ich eh) und M.B. wird mich kreuzigen und auf Ewigkeiten verfluchen, wenn sie mitbekommt, was ich da mache. Zugegeben, ich komme in einen leichten Loyalitäts-Konflikt – aber bei der Abteilung, ist ja eh nix zu holen. Dennoch, hab‘ das WE zum Denken.
  • Ist es verwerflich, dass ich einem Kandidaten, dessen schriftliche Arbeit ich heute dann doch schon korrigiert habe, einen halben Punkt zuschusterte, damit er nicht die Prüfung wiederholen muss?
  • Erotik wandert durchs Gemüt.
  • Letztes Jahr las ich mal irgendwo den Satz: „Nie erledigt man so viel, wie am Tag vor der Fahrt in den Sommerurlaub“. Mir scheint gerade, dass ich seit zwei Monaten jeweils am nächsten Tag für sechs Wochen in den Urlaub fahre.
  • E. würde jetzt vielleicht sagen: „B. hat Oberwasser.“ Es fühlt sich gerade so an, aber es ist ’nur‘, dass man mir Aufgaben zutraut. Die hätte ich auch alle in den letzten vier Jahren schon machen können. Arbeitslosigkeit ist in diesem Land selbstverschuldetes Elend – in vielen anderen Ländern ein gesellschaftlicher Missstand.

So langsam …

Heute schrieb mir der Justizhauptseketär S. (Im Grunde könnte so auch eine Erzählung von Franz Kafka beginnen – aber Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten.) Und er machte recht unmissverständlich klar, dass ich am nächsten Dienstag zu erscheinen hätte und dann auch gleich noch an einem Tag die Woche drauf.

Ich meine, da passiert vier oder fünf Jahre so gut wie gar nichts, egal wie ich mich bemühte und anbot (oder auch aus Frust nicht) und jetzt kommt alles auf einmal zusammen:

  • Zweiter Halbtagsjob (neu)
  • Meisterprüfungsausschuss AO (neu)
  • Meisterprüfungsausschuss Teil IV (seit letztem Jahr)
  • Therapie (neu)
  • Altherrensport (schon länger)
  • Yoga (neu)
  • und nun eben doch noch Schöffe beim Landgericht (neu), wenn auch nur mal für eine Verhandlung. (Aber wenn die so früh auf mich zurückgreifen müssen … mal sehen.)

Dazu ja noch die Tätigkeit bei Verein 1, die ja auch nicht gerade arg wenig ist (gar nicht neu, eher schon alt).

Wann soll ich da denn das viele, viele Geld ausgeben?

AnneInsideOffice

Anne berichtet über Ihre Erfahrungen in den Büros der Schweizerischen Finanzdienstleister. Ebenso lässt sie euch an ihrem bunten Leben teilnehmen.

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